Geschichte der vhs Gilching

Hier finden Sie alle Aktivitäten der vhs seit 1950!

2017

Allgäuer Geschichten

Allgäuer Geschichten - 7.7.2017
Kommisar Kluftinger ermittelt!
mit Gregor Biedermann, Exkursionsleiter und Carin Hoch-Stingl, Exkursionsbegleitung

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Allgäuer Geschichten

Allgäuer Geschichten - 6.5.2017
Auf fürstlichen Spuren – Bischof und Abt im Allgäu
mit Gregor Biedermann, Exkursionsleiter und Carin Hoch-Stingl, Exkursionsbegleitung

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Tag der Offenen Tür 2017

Der "Tag der Offenen Tür" und der 15. deutschlandweite Astronomietag

am Samstag, 25. März 2017, waren ein voller Erfolg!

Die Darbietungen der vhs Gilching waren gut besucht und bis in die Nacht hinein standen Besucher Schlange auf der Sternwarte.

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2016

Tagesexkursionen im Oktober 16

Merkur-Transit 9.5.2016

206 Wenn der Götterbote an Helios vorbeiläuft: Merkurtransit 9.5.2016
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.

Die Vorträge finden statt (MESZ): 12:00 Uhr, 14:00 Uhr, 16:00 Uhr, 18:00 Uhr.

Wieder gibt es ein herausragendes Ereignis am Himmel zu beobachten: am 9.5.2016 wird der kleinste Planet unseres Planetensystems sich als kleine dunkle Scheibe vor unserer Sonne vorbei bewegen. Das letzte Mal war dies für uns in Mitteleuropa am Mittwoch, den 7. Mai 2003 in den Vormittagsstunden der Fall. 14mal wird es im 21. Jh. einen Merkurtransit geben. Allerdings ist nicht jeder davon von Mitteleuropa aus zu beobachten. Am 9. Mai ist dies der Fall. Der Merkurtransit beginnt um 13:12 Uhr MESZ und endet um 20:42 Uhr MESZ. Allerdings ist da bereits die Sonne untergegangen (20:28 MESZ). Mit bloßem Auge ist der Merkurtransit nicht zu sehen, da das dunkle Planetenscheibchen zu klein ist. Man benötigt dafür ein Fernrohr oder man muss mithilfe eines Teleskops den Vorgang auf eine Fläche projizieren. Bitte niemals ungeschützt mit bloßem Auge oder gar Teleskop auf die Sonne blicken! Der nächste Merkur Transit wird am 11. November 2019 stattfinden und ist dann ebenfalls von Mitteleuropa aus beobachtbar, allerdings nur der Beginn des Ereignisses. Dann jedoch muss man sich gedulden: Der übernächste Merkurtransit wird sich erst am 13. 11.2032 ereignen und wieder fast vollständig zu sehen sein. Wir laden Sie ein dieses besondere Himmelsschauspiel mit verschiedenen Teleskopen auf der Volkssternwarte unserer vhs gefahrlos zu beobachten. Vorträge im Zweistundentakt erläutern Ihnen, wie ein Merkurtransit zustande kommt, warum er so selten ist, welche Ergebnisse die Erforschung des Planeten Merkur mittels Raumsonden erbracht haben und wie man selbst einmal Merkur beobachten kann.

1 x / Mo, 09.05.16, 12:00 bis 20:00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 9,- € * 8-15 Personen

Tag der Offenen Tür / Astronomietag 19.3. 2016

Voller Erfolg am:

Tag der Offenen Tür und

14. deutschlandweiter Astronomie-Tag

am Samstag, 19. März 2016,
von 14.00-21.00 / 24.00 Uhr

Führung im Museum Fünf Kontinente zum Thema „Naturreligionen“ (30.1.16)

007  Masken, Totempfähle und Geisterglaube:

007 Masken, Totempfähle und Geisterglaube:

Führung im Museum Fünf Kontinente zum Thema „Naturreligionen“ (30.1.16)
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.

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2015

Gilchinger Kulturwoche

1. Gilchinger Kulturwoche

vom 13. - 22. November 2015

Die vhs Gilching ist mit dabei!

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Ausstellung 16.10.-30.10.15

Bernhard Grimmel: Strohballen im Abendlicht

FOTOS von der Vernissage ...

Vhs Aquarellmaler im Wersonhaus
vom 16.10. - 30.10.2015

Die vhs Gilching präsentiert Werke ihrer Aquarellmaler

Dozentin: Irene Nestler

Vernissage
am 16.10.2015 um 19.00 Uhr

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Mondfinsternis 28.9.15

Die Nacht der Perseiden 12.8.15

178 Wünschen am Himmel begegnen -

Die Nacht der Sternschnuppen (Perseiden)

Mittwoch, 12. August 2015, 22.00 - 2.00 Uhr
mit der Astrogilde Gilching

Das Märchen von den Sterntalern erzählt von einem prachtvollen Sternschnuppenstrom, der die Menschen sehr beeindruckt. Vielleicht waren es die Perseiden oder Laurentiustränen (nach dem Märtyrer Laurentius, 10.8.), die jährlich wiederkehrend in der Zeit vom 17. Juli bis zum 24. August, zwischen ca. 22.00 Uhr und 4.00 Uhr ihre Leuchtspuren am Himmel ziehen. Die beste Zeit (das Maximum) möglichst viele der Meteore zu erspähen liegt um die Nacht vom 12. auf den 13. August. Dabei scheinen die Sternschnuppen von einem bestimmtem Ort, dem Radianten, im Sternbild Perseus herzukommen (daher Perseiden). Der Meteorstrom der Perseiden stammt, wie viele andere, von einem Kometen, der sich in Materiereste auflöst. In diesem Falle ist es der interplanetare "Müll" des Kometen 9P/Swift-Tuttle, in den die Erde während ihres Laufs um die Sonne periodisch eintritt. Unter besten Bedingungen können dann bis zu 110 Meteoren pro Stunde in die irdische Lufthülle eintreten und Leuchtphänomene "Sternschnuppen" auslösen. Wir wollen gemeinsam den Meteorschauer beobachten. Dazu gibt es einen Vortrag, der Sie in die faszinierende Welt der Meteoriten, Meteore, Meteoroiden und Kometen einführt. Bitte wärmende Kleidung mitnehmen: Es kann auf der Beobachtungsplattform auch in Augustnächten sehr kühl werden. Fotoapparate (analog/digital) können mitgebracht werden.
1 x / Mi, 12.08.15, 22.00-2.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 6,- € * 8-70 Personen.
Bei schlechtem Wetter entfällt die Veranstaltung. Bitte informieren Sie sich an diesem Tag auf unserer Internetseite, ob die Veranstaltung stattfindet!

2014

12.11.2014 Rosetta-Landung

Die Landung des Roboters Philae.

20.09.2014 Gesundheits-Schnuppertag

11.07.2014 Vernissage Hanna Strahl

10.05.2014 Erster Gilchinger Umwelttag

05.04.2014 12. deutschlandweiter Astronomietag

07.03.2014 Vernissage "Aquarellmaler"

01.02.2014 Psychodramaturgie Linguistique

2013

2.11.-3.11.2013 Gilchinger Gewerbeschau

31.10.-2.11.2013 Jahrestagung GfA 2013

21.10.2013 A165 der verschwundenen Sonne

21.09.2013 Gesundheitstag

12.08.2013 Die Nacht der Sternschnuppen

02.07.2013 Filmdreh auf der Sternwarte der vhs

16.03.2013 11. deutschlandweiter Astronomietag

9. und 10.03.2013 Gesundheitsmesse

06.01.2013 - "Dem Stern auf der Spur ..."

2012

Nacht der Sternschnuppen (Perseiden) 12.8.12

Exkursion nach Murnau 16.6.12

Venustransit 6.6.2012

Fest der Vereine 12.5.2012

Dozententreffen 21.4.2012

10. deutschlandweiter Astronomietag 24.3.2012

Schule der Fantasie: Winteraustreiben 15.2.2012

2011

Gewerbeschau vom 5. - 6.11.2011

Schnuppertag 16.9.2011

Mondfinsternis 15.6.2011

Gesundheitsmesse 2011

Schule der Fantasie 14.4.2011

Astronomietag 9.4.2011

Schnuppertag 12.2.2011

Der Tag der Sichelsonne 4.1.2011

2010

60 Jahre vhs Gilching 20.3.2010

8. deutschlandweiter Astronomietag 24.4.2010

SEAC Konferenz: Astronomy and Power 30.8.-4.9.2010

2009

Jahrestagung der Astronomier 13.11.-15.11.2009

Kultur-Soirée 18.9.2009

Nacht der Sternschnuppen 12.9.2009

Astronomietag 4.4.2009

Vernissage 3.4.2009

Gilching - Quo vadis? 11.3.2009

2008

2008

Das Jahr war ein weiterer Schritt Weiterentwicklung der Arbeit der vhs, hinsichtlich des vhs-Gebäudes, der Finanzen und des Personals. Das Bildungszentrum der vhs zieht Teilnehmer und Dozenten gleichermaßen an, was zu einer ausgezeichneten Auslastung der Räume führt. Allerdings ist im Fachbereich Gesundheit und Fitness deutlich der Raummangel bemerkbar, nachdem die Nutzung des Ballettraums der Musikschule wegfiel und keine Möglichkeit zur kontinuierlichen Nutzung der Turnhalle der James-Krüss-Grundschule besteht. Die diversen technischen Probleme am und im vhs-Gebäude, die wir im Jahr 2007 verzeichnet haben, sind 2008 bis auf wenige Ausnahmen Gott sei Dank behoben worden. So können wir uns mehr auf die kontinuierliche Ausgestaltung der Räume, die Optimierung der Ausstattung und die eigentliche pädagogisch-didaktische sowie verwaltungstechnische Arbeit konzentrieren.

Die vhs organisierte ein eigenes Sommerprogramm, den vhs-Kultursommer, mit besonderer Verteilung, das die ,,vhs-freie" Zeit zwischen den Semestern für die Teilnehmer verkürzte. Zu Beginn des Herbst/Winter-Semesters wurden mit dem „Tag der Offenen Tür“ und der erneuten Beteiligung der Volkssternwarte am 6. deutschlandweiten Astronomietag zwei Highlights gesetzt, die große Zusprüche erhielten. Zudem engagiert sich die vhs im Pilotprojekt Plus-Klasse der Hauptschule Gilching.

Karin Thiel (ab September 2007; allgemeine Verwaltung) und Kerstin Weinfurtner (ab November 2007; Buchhaltung, Unterstützung des Geschäftsführers und des Schatzmeisters in der betriebswirtschaftlichen Kontrolle und Planung) arbeiten als Teilzeitkräfte auf 400€-Basis außerordentlich engagiert und professionell in der vhs mit. Seit 1 .1.2008 arbeitet Karin Hoch-Stingl als fest angestellte Verwaltungskraft (10 Stunden). lris Janisch kümmert sich seit 1 .1.2008 im Rahmen einer Veränderung ihres Aufgabenbereichs als organisatorisch pädagogische Kraft insbesondere um die eigenständige Betreuung und didaktische Planung im Fachbereich Gesundheit und Fitness. Fünf ehrenamtlich arbeitende Kräfte unterstützen in arbeitsintensiven Zeiten, z.B. während der Einschreibperiode, das hauptamtliche Personal. Die Betreuung Volkssternwarte wird durch die unermüdlich präsenten, ehrenamtlichen
Mitarbeiter Astrogilde geleistet.

Im August 2008 gelingt es mit dem großen Newton-Teleskop der Volkssternwarte einen Quasar, ein besonderes astronomisches Objekt, in einer Entfernung von 12 Milliarden Lichtjahren zu fotografieren. Zahl der Mitglieder: 442 (31.12.2008).

2007

2007

Im Frühjahr/Sommer 2007 lautete das Semesterthema: „Weltkultur? Kulturen der Welt: Konfrontation oder Kooperation der Lebenswelten auf nur einer Erde“ und im Herbst/Winter 2007/2008: „Elemente des Lebens: Von der „Ursuppe“ zum Selbstbewusstsein“. Während das erste Thema nur teilweise Interessenten fand, kam das zweite ausgezeichnet bei den Teilnehmern an.

Am 15.9. wurde erneut ein „Tag der Offenen Tür“ durchgeführt. Am 29.9. beteiligten wir uns zum vierten Mal am 5. deutschlandweiten Astronomietag. Die Resonanz war geteilt: Während der vhs-Tag nur befriedigend Interessenten anzog, war der Besuch der Volkssternwarte und der ergänzenden Vorträge sehr gut. Die Volkssternwarte der vhs Gilching ist nach wie vor ein Publikumsmagnet. Kindergärten am Ort und aus der Region, Schulklassen (Grundschule, Gymnasium), Firmen etc. buchen unsere Einrichtung sehr gerne. Da die Gruppengrößen teilweise weit über 30 Teilnehmern liegen, wird das ehrenamtliche Betriebspersonal der Volkssternwarte (Astrogilde) zeitlich erheblich beansprucht. Häufig ist die Sternwarte auch das Highlight für Geburtstagsfeiern von Kindern und Jugendlichen.
Der Ausbau der Einrichtung geht voran: Technische Verbesserungen des Teleskops und die Synchronisation der Kuppelbewegung mit der Steuerung des Fernrohrs wurden vorgenommen. Reinigungs- und Reparaturarbeiten halten die Technik auf einem guten Stand. 2007 haben ca. 1000 Teilnehmer Veranstaltungen der Volksternwarte besucht.

Der 5. deutschlandweite Astronomietag konnte weitere 700 Besucher zum Besuch motivieren. Die Akzeptanz des neuen Bildungszentrums der vhs ist hervorragend. Die vhs organisierte ein eigenes Sommerprogramm mit besonderer Verteilung, das die „vhs-freie“ Zeit zwischen den Semestern für die Teilnehmer verkürzte. Zu Beginn des Herbst/Winter-Semesters werden mit einem „Tag der Offenen Tür“ und der erneuten Beteiligung der Volkssternwarte am 5. deutschlandweiten Astronomietag zwei Highlights gesetzt, die großen Zuspruch erhielten.

Das Problem mit dem Lichtsmog, verursacht durch die Werbefläche der TSV-Kletterhalle, bleibt trotz Gesprächen mit dem DAV bestehen. Laut Auskunft des DAV ist es nicht möglich die Beleuchtung zu dimmen. Man kann sie nur auf Halblast stellen. Die Werbefläche ist jede Nacht im Jahr bis mindestens 23 Uhr beleuchtet. Vor allem in den Herbst/Winter-Monaten wir dadurch der frühzeitige Betrieb
der Volkssternwarte zwischen 17.00 und 22.00 Uhr gestört. Kinder und Jugendliche, die nicht zu spät die Sternwarte besuchen können, haben so keine Chance z.B. die schwach leuchtende Milchstraße zu beobachten.

Da sich mit Anfang des Jahres 2007 abzeichnete, dass unsere langjährige Mitarbeiterin, Frau Charlotte Lohner, mit Datum des 31.12.2007 in Frührente gehen würde, war die personelle Neubesetzung dieses Arbeitsplatzes und die im gleichen Zuge mögliche Neugestaltung der Verwaltungsaufgaben innerhalb der Geschäftsstelle ab Mitte 2007 das wichtigste Vorhaben der vhs. Wir freuen uns, dass wir mit Frau Karin Thiel (ab September 2007; allgemeine Verwaltung) und Frau Kerstin Weinfurtner (ab November 2007; Buchhaltung, Unterstützung des Geschäftsführers und des Schatzmeisters in der betriebswirtschaftlichen Kontrolle und Planung) nun zwei außerordentlich engagierte Mitarbeiterinnen gefunden haben, die das Team der Geschäftsstelle als geringfügig Beschäftigte Verwaltungskräfte unterstützen. Frau Iris Janisch wird ab 1.1.2008 im Rahmen einer neuen Bewertung ihrer Tätigkeit auf der neugeschaffenen Position einer organisatorisch pädagogischen Kraft arbeiten. Fünf ehrenamtlich arbeitende Kräfte unterstützen in arbeitsintensiven Zeiten, z.B. während der Einschreibperiode, das hauptamtliche Personal. Die Betreuung der Volkssternwarte wird durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Astrogilde geleistet. Zahl der Mitglieder: 435 (31.12.2007).

2006

2006

Die vhs registriert einen Aufschwung, der eindeutig auf den Betrieb des neuen Erwachsenenbildungszentrums zurück zu führen ist. Zunächst aber wurde mit der Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung Ende Dezember 2006 sämtliche staatlichen Zuschüsse zu streichen, Anfang 2006 die Existenz aller Volkshochschule bedroht. Ende Januar 2006 stand dann fest, dass die staatlichen Zuschüsse wenigstens für die nächsten zwei Jahre sicher bleiben sollten. Positiv vermerkt werden muss, dass die Trägergemeinde Wörthsee seit Jahren wieder erstmalig eine Zuschuss in Höhe von 3000,- € gewährte. Die Trägergemeinde Weßling hob zudem die noch 2005 erfolgte Reduktion ihres Zuschusses auf und stützte die vhs einem Betrag in zuvor gewährter Höhe.

Äußerst erfreulich war die hohe Teilnehmerzahl, die in einer Steigerung der Einnahmen resultierte. So ergab sich nicht nur eine finanzielle Stabilisierung der vhs, sondern auch die Chance, das vhs-Personal durch vorsichtige Erweiterung des haupt- und ehrenamtlichen Personals zu entlasten und mit dem Abbau der über Jahre hinweg angefallenen Mehrarbeit zu beginnen. Die Höhe der Nebenkosten für das vhs-Gebäude sind auch im gesamten Jahr 2006 unklar. Die vhs muss die Gemeinde Gilching immer wieder darauf hin drängen, endlich eine klare Kostenaufstellung fertig zu machen, damit die vhs eine ordentliche Haushaltsplanung erstellen kann. Immer noch treten diverse technische Probleme am und im vhs-Gebäude auf, deren Reparatur im Jahr 2006 erfolgt oder gar noch aussteht (z. B. Lüftung im großen Raum für die Gesundheitsbildung, herabfallende Lampen, Außenverputz etc.). Das Problem mit der Betreuung des Servers für die gesamte Schließanlage von Grundschule und vhs konnte in Absprache mit dem Bauamt gelöst werden.

Ende Oktober 2006 wurde mit der Aufnahme des Betriebs der Kletterhalle (DAV), direkt südlich vor vhs gelegen, ein großes Problem für den Betrieb der Sternwarte geschaffen. Nach deutlichen Worten der vhs, die auch öffentlich vorgebracht wurden, kam es Ende November zu einem Gespräch zwischen dem DAV und der vhs, in dem eine Lösung der Problematik angestrebt wurde. Verschiedene Möglichkeiten wie der „Lichtsmog“ eingeschränkt werden könnte, wurden erörtert und sollen 2007 auf eine Verwirklichung hin überprüft werden. Der einmalige Zuschuss des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, mit dem eine teilweise Finanzierung der neuen Notebooks für den Fachbereich „Beruf und Karriere“ durchgeführt wurde, steht nicht mehr zur Verfügung. Ebenso der 2005 einmalig von der Gemeinde Gilching gewährte Ausstattungszuschuss. Die Höhe der Nebenkosten für das vhs-Gebäude sind auch im gesamten Jahr 2006 unklar. Die vhs muss die Gemeinde Gilching immer wieder darauf hin drängen, endlich eine klare Kostenaufstellung fertig zu machen, damit die vhs eine ordentliche Haushaltsplanung erstellen kann. Immer noch treten diverse technische Probleme am und im vhs-Gebäude auf, deren Reparatur im Jahr 2006 erfolgt oder gar noch aussteht (z. B. Lüftung im großen Raum für die Gesundheitsbildung, herabfallende Lampen, Außenverputz etc.). Das Problem mit der Betreuung des Servers für die gesamte Schließanlage von Grundschule und vhs konnte in Absprache mit dem Bauamt gelöst werden.

Ende Oktober 2006 wurde mit der Aufnahme des Betriebs der Kletterhalle (DAV), direkt südlich vor vhs gelegen, ein großes Problem für den Betrieb der
Sternwarte geschaffen. Nach deutlichen Worten der vhs, die auch öffentlich vorgebracht wurden, kam es Ende November zu einem Gespräch zwischen dem DAV und der vhs, in dem eine Lösung der Problematik angestrebt wurde. Verschiedene Möglichkeiten wie der „Lichtsmog“ eingeschränkt werden könnte, wurden erörtert und sollen in den nächsten Monaten auf eine Verwirklichung hin überprüft werden. Zur personellen Verstärkung der vhs-Geschäftsstelle wurde ab 1.9.2006 Karin Hoch-Stingl als geringfügig Beschäftigte Verwaltungskraft eingestellt. Zudem unterstützen fünf ehrenamtlich arbeitende Kräfte das hauptamtliche Personal. Die Betreuung der Volkssternwarte wird durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Astrogilde geleistet.

Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer: Fritz Wauthier (1. Vorsitzender), Oliver Kübrich (2.Vorsitzender), Hans-Dieter Moehring (Schatzmeister), Erika Spude (Schriftführerin). Der Beirat setzt sich zusammen aus: Michael Feßl, Bärbel Marsen, Norbert Novacek, Edmund Nowak, Lorenz Schmidt, Harald Schwab, Peter Steinhöfel. Dr. Ernst Emrich scheidet auf eigene Bitte nach langjähriger Mitarbeit aus dem Beirat aus. Kassenprüfer: Hans Lampl und Manfred Schroepfer. Zahl der Mitglieder: 411 (31.12.2006).

2005

2005

Das Jahr 2005 bildete mit dem der Inbetriebnahme des neuen Bildungszentrum einen Meilenstein für die Entwicklung der vhs, war aber zu Ende hin auch geprägt von einer existenziellen Bedrohung unserer Einrichtung durch die kurzfristig angekündigte komplette Streichung des staatlichen Zuschusses.

Der Fachbereich Mensch und Welt verzeichnet eine deutliche Zunahme. Der Trend etwas längere Veranstaltungen zu buchen, ist erkennbar. Insgesamt ist die Entwicklung im Fachbereich Mensch und Welt außerordentlich erfreulich. Probleme mit der Akzeptanz haben nach wie vor die Sektoren Wirtschaft, Pädagogik und Politik, aber auch manche naturwissenschaftliche Fächer wie z.B. Biologie. Wieder besser als in den vergangenen Jahren laufen die Kurse und Seminare im Bereich der praktisch-musische Bildung. Der berufliche Bereich bleibt das Sorgenkind der vhs. Aufgrund mangelnder Nachfrage, insbesondere im Sektor „Rund um den Computer“ wurde das Programmangebot um mehr als die Hälfte gegenüber 2004 reduziert. Da gerade Kurse und Seminare der Schulung im Umgang mit dem Computer zeitintensiv sind, ist eine Einschränkung des Programmangebots sofort zu spüren. Trotz einer Modernisierung des Computernetzwerks (mobile Anlage mit Notebooks im Drahtlosnetzwerk) und dem Bezug der neuen Computerräume im Bildungszentrum (Herbst/Winter 2005) und neuen Themen im gesamten Bereich „Beruf und Karriere“, konnten die Teilnehmerzahlen nicht gehalten werden. Sie sanken um 30,4%. Erfreulich hingegen war, dass wieder Sonderschulungen für Firmen durchführen konnten.

Der für die Gesundheitsbildung vorgesehene Raum im neuen Bildungszentrum ist infolge fehlerhafter Planung nicht mit dem dafür vorgesehenen Schwingboden ausgestattet worden und aufgrund des nun dort ausgelegten empfindlichen Bodens, aber auch von technischen Lüftungsproblemen, nur in geringem Umfang zu nutzen. Die vhs ist hier erheblich in ihrer Leistungskraft eingeschränkt. Dies hat unmittelbare und große Auswirkungen auf die Finanzlage unserer Einrichtung. Einsparungseffekte durch Nutzung der Turnhalle unmittelbar vor der eigenen Haustüre wurden von der vhs öffentlich vorgetragen, fanden aber in der politischen Entscheidung keine Berücksichtigung. Auch die rechtliche Stellung der vhs als staatlich-kommunal gewollte Schule, mit im Gesetz bestimmtem Aufgabenkanon, der den Auftrag zur Gesundheitsbildung einschließt, wurde zugunsten anderer Prioritäten nicht beachtet. Wir bedauern es sehr daher der steigenden Nachfrage der Teilnehmer nach Kursen und Seminaren zur Gesundheitsbildung nicht in dem nötigen Maße gerecht werden zu können.

Im Frühjahr/Sommer 2005 lautete das Semesterthema: „Fantastische Welten – Welten der Fantasie: Träume, Visionen, virtuelle Welten, Fantasy“ und im Herbst/Winter 2005/2006: „Wann geht es uns eigentlich gut? Die Frage nach Glück, Heilung, Sinn“. Beide Themen kamen ausgezeichnet bei unseren Teilnehmern an. Außerordentlich erfolgreich ist die neue Volkssternwarte der vhs auf dem Bildungszentrum: Im ersten halben Jahr nach der Eröffnung wurden ca. 400 Besucher registriert (nicht eingerechnet die ca. 800 Teilnehmer am „3. deutschlandweiten Astronomietag“). Vor allem Kindergärten, aber auch Schulen, haben die Chance genutzt, einen Blick ‚in den Himmel’ zu tun. Die Attraktivität des Bildungszentrums der vhs, seine moderne Einrichtung und die schöne Lage, einschließlich guter Erreichbarkeit haben von Anfang an für eine sehr gute Akzeptanz gesorgt. Wir haben zudem eine größere Zahl von Sonderveranstaltungen rund um die Eröffnung des Bildungszentrums angeboten, einen ‚Tag der Offenen Tür’ angeboten, ein eigenes Sommerprogramm durchgeführt, viele Führungen in der neuen Volkssternwarte organisiert und anderes mehr. Das Bildungszentrum führt zu einem dauerhaften Sprung in den Leistungszahlen der vhs in fast allen Bereichen. Dieser Erfolg bedeutet jedoch auch ein großes Stück Mehrarbeit für das Personal, das in der Zahl unverändert, jedoch mittlerweile gestützt durch eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter, sich den neuen Herausforderungen eines eigenen Bildungszentrums stellt.

Das Jahr 2005 war von dominiert von einem einschneidenden und erfreulichen Ereignis für die vhs: Der Inbetriebnahme des neuen Bildungszentrums. 11 Räume (darunter zwei speziell für den Computer-Netzwerkbetrieb ausgerüstet, 1 für praktisch-musische Arbeiten, zwei für den Bereich Gesundheitsbildung, 1 für Naturwissenschaften), die Geschäftsstelle inkl. Teeküche und eine hochmoderne Volkssternwarte mit einem 0,5m-Newton- Teleskop) bilden eine hervorragende Infrastruktur für die Zukunft der vhs Gilching.

Dankenswerter Weise hat die Gemeinde Gilching einmalig für das Jahr 2005 mit 15.000,- € Sonderzuschuss die notwendigen Sachinvestitionen der vhs im neuen Bildungszentrum unterstützt. So kann die vhs Gilching Im 55. Jahr ihres Bestehens ein eigenes Gebäude nutzen. Unser Dank gebührt allen, die dies ermöglicht haben.

Zwischen Februar und Mai 2005 zieht die vhs in das neue Gebäude um. Vorstand, und Geschäftsführung führen in Eigenregie und unterstützt durch den Bauhof den Umzug der Einrichtung aus den Räumen Römerstr. 17, Am Bahnhof 1, Am Römerstein 15 unter großem Arbeitseinsatz durch. Es war nicht einfach neben dem laufenden Kursbetrieb und während der Planung des neuen Programms in
noch ungewohnten Räumen die alten Domizile aufzulösen, kaputtes und veraltetes Mobiliar auszusortieren sowie sich im neuen Haus einzurichten. Viele kleinere und größere Probleme waren zu lösen, bis der Betrieb mit dem HerbstlWinter-Semester 2005 anlief. Der Modernisierungsgrad unserer vhs ist sehr hoch: Z.B. haben wir eine elektronische Anzeigentafel für die tägliche Programmübersicht installiert, eine Online-Anmeldung auch außerhalb der Geschäftszeiten über eine Internet-Säule im Foyer etabliert, ein mobiles Notebook-Netz mit Anschlussoption in jedem Fachraum aufgebaut oder die (passwortgeschützte) Fernsteuerung der gesamten Computeranlage von außerhalb möglich gemacht.

Am 2. Juni 2005 weihten wir die Volkssternwarte der vhs Gilching ein. Eingeladen werden die Bürgermeister der Trägergemeinden, das Architektenteam, die Mitarbeiter des Bauamts, die Rektorin der neuen Grundschule, einige andere Vertreter offizieller Stellen und die Presse. Die vhs nimmt zudem mit einem eigenen Programm und Einbezug der Volkssternwarte an der „Festa Italiana“ (15.-17.7.2005) teil. Eine große Delegation der italienischen Partnergemeinde Cecina besichtigt das neue Gebäude der vhs und die Volkssternwarte. Am 10.9. veranstaltet die vhs einen „Tag der Offenen Tür“ und nimmt zugleich am „3. deutschlandweiten Astronomietag“ teil. Beide Ereignisse finden ausgezeichnete Resonanz (zusammen ca. 1500 Teilnehmer).

Am 14.10. findet in der Aula der Grundschule die offizielle Einweihungsfeier der Gemeinde Gilching für die Grundschule Süd und das Bildungszentrum der vhs statt. Die vhs hat aus diesem Anlass das Gebäude und die Sternwarte geöffnet.
Zahlreiche Besucher nehmen die Gelegenheit wahr und besichtigen die Räume. Ende 2005 haben wir uns schon sehr gut im neuen Gebäude eingelebt, aber noch sind viele Probleme zu lösen: Entlüftung Raum Entspannung/Bewegung, Schlüsseldatenbank, Nebenkosten, Nutzung Turnhalle Grundschule Süd, feuerpolizeiliche Vorschriften (Ausstellung, Cafeteria etc.), ... Die erfolgreiche Sponsoring-Aktion für die Sternwarte erlaubte es, wichtige Anschaffungen zu tätigen: So wurde ein spezielles kleines Teleskop zur gefahrlosen Beobachtung der Sonne, ein kleineres Newton-Teleskop, ein ,Pointer' zum Aufsuchen und ein Binokular für die beidäugige Beobachtung erworben. Im zweiten Halbjahr 2005 finden auf der Volksternwarte Dreharbeiten zu verschiedenen Fernsehfilmen statt (Welt der Wunder, Spiegel TV, Terra X). Leider gibt es auch kräftige Rückschläge zu vermerken: Erneut gewährt die Gemeinde Wörthsee keinen Zuschuss (ursprünglich 8.000,- €) und am 20.12. bekundet die bayerische Staatsregierung gegenüber dem Bayerischen Volkshochschulverband ihre Absicht den staatlichen Zuschuss für die Erwachsenenbildung ab 2006 völlig zu kappen. Eine Streichung würde den Verlust von ca. 23.500,- € / Jahr bedeuten und die weitere Existenz der vhs zutiefst bedrohen. Die Gemeinde Weßling gewährt zwar weiterhin einen Zuschuss, aber in der schon reduzierten Höhe (-14%) vom Vorjahr.
Die vhs hat nun 384 Mitglieder (31.12.2005).

2004

2004

Das Jahr 2004 war ein Jahr der Stabilisierung auf gutem Niveau, hinsichtlich des Leistungsspektrums der vhs. Gleichzeitig gab es in diesem Jahr einen deutlichen und nicht völlig zu kompensierenden finanziellen Aderlass, der durch Zuschusskürzungen von Staat und Trägergemeinden verursacht wurde. Die vhs, deren Arbeit einer gesetzlichen Verpflichtung folgt und die ein ehrenamtlich geleiteter, gemeinnütziger Verein noch unermüdlich aufrecht erhält, wurde von ihrem Auftraggeber, der öffentlichen Hand, auf den Weg in eine Notlage geschickt, an dessen Ende in allernächster Zeit der finanzielle Kollaps stehen kann. Nach wie vor ist der berufliche Bereich ein Sorgenkind der vhs. Es ist nicht zu erklären, dass er nicht von den gestiegenen Anforderungen an die Weiterbildung und den Fragen des Arbeitsmarkts profitiert. Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort. Obwohl neue Angebote entwickelt wurden, die gerade Arbeitslose, Selbständige und Wiedereinsteiger interessieren sollten, war die Nachfrage mehr als gering. Der allgemeine wirtschaftliche Niedergang und der Verlust öffentlicher und privater Investitionen zur Förderung der Weiterbildung kombiniert mit einer hohen Zurückhaltung der Teilnehmer führte zu diesem Resultat eines eigentlich sehr wichtigen Fachbereichs in der vhs. Firmen waren an keiner Sonderschulung interessiert. Nicht nachgefragte Veranstaltungen, die über mehr wenigstens zwei Semester lang kein Interesse gefunden haben wurden aus dem Angebot herausgenommen und insbesondere in Bereich Computer das Programm ausgedünnt. Neue Themen wurden ausprobiert, aber kaum angenommen.

Die Begeisterung der Teilnehmer für fernöstliche Sprachen ist groß: Japanisch und Chinesisch sind sehr gefragt. Auch die alten Sprachen wie z.B. Latein sind begehrt. Die Nachfrage nach Angeboten in der Gesundheitsbildung, die ja kein Freizeitsportangebot ist, steigt. Wir sind daher auf eine zeitweise Nutzung der Turnhalle an der Grundschule Süd, die sich genau gegenüber dem künftigen vhs-Gebäude befindet, unbedingt angewiesen. Wir haben zudem im neuen Bildungszentrum einen Umplanung vorgenommen: Einer der beiden Fachräume, der ursprünglich als Computerraum gedacht waren und ein Fachraum für praktisch-musische Arbeit wurden so ausgestattet, dass sie für eine Mehrfachnutzung im Rahmen von Kursen und Seminare zu Entspannungstechniken etc. genutzt werden können. Vorträge zur traditionellen chinesischen Medizin waren außerordentlich gut besucht.

Im Frühjahr/Sommer 2004 lautete das Semesterthema „Die Kunst des Lebens – Bewusst sein im Rhythmus der Welt“ und im Herbst/Winter 2004/2005 „Bildung – Antworten auf Lebensfragen“. Während das erste Thema sehr gut ankam, wurde das zweite nur wenig angenommen. Dies erstaunt uns sehr, da gerade das Problem „Bildung“, doch gefragt sein müsste.

Im Jahr 2004 haben wir von der Gemeinde Wörthsee keinen Zuschuss erhalten (8000 € im Jahr 2001, 5000 € 2002) gekürzt. Der bayerische Staat kürzte seinen Zuschuss Mitte Februar 2004 12,9 % (das sind 3514 €). Die Gemeinde Weßling reduzierte Ihren Zuschuss ebenfalls um 14,9 % (das sind 2000 €). Die vhs hatte im laufenden Jahr 2004 ungeplant damit eine Minderung der Zuschüsse der öffentlichen Hand um 13514 € zu verkraften. Dankenswerter Weise hat die Gemeinde Gilching einmalig für das Jahr 2004 mit 12069 € Sonderzuschuss die staatliche Kürzung des Zuschusses und die komplette Streichung der Zuwendung seitens der Gemeinde Wörthsee in etwa ausgeglichen. Dies geschah aber
nur einmalig und wird in den nächsten Jahren die Kumulation des Defizits, verursacht durch die Zuschusskürzung der öffentlichen Hand, die für den Bildungsauftrag an die vhs verantwortlich zeichnet, nicht aufhalten. Um diesem Prozess wenigsten noch aufschiebend zu begegnen, war die vhs ihrerseits gezwungen die Gebühren für ihre Veranstaltungen um 10 % anzuheben. Die im Bildungszentrum geplante Sternwarte hat im Jahr 2004 9567 € Zuwendungen erhalten, von denen 5750 € an die Gemeinde Gilching für die Vergrößerung der Sternwartkuppel von 4,2 m auf 5,3 m gezahlt wurden. Der Rest soll 2005 zur Anschaffung von Zubehör und Lehrmittel verwendet werden.

Der Aufbau des Bildungszentrum ist kräftig vorangeschritten: Am 26.2.2004 wurde in einer kleinen Feier das Richtfest von Grundschule und vhs begangen. Die Geschäftsführung hat neben den üblichen Aufgaben sehr viel zusätzliche Zeit für Abstimmungsgespräche, Besichtigung der Baustelle, Einzelplanungen und Umplanungen aufbringen müssen. Im Juni 2004 haben wir erfahren, dass ca. 600 m vor die Grundschule das hohe Gebäude einer Kletterhalle gebaut werden soll. Wir haben die aus unserer Sicht durch Licht und Wärme verursachten Einschränkungen der Nutzung der vhs-Volkssternwarte der Gemeinde mehrmals mitgeteilt und um Beachtung gebeten, da sich beide sicher sinnvolle Einrichtungen hier gegenseitig vermeidbare Probleme machen könnten.

Die Starparty 2004 war ein großer Erfolg. Zwar hatte das Wetter kein großes Erbarmen mit uns, aber der Vortrag „Planetare Vagabunden, tiefgekühlt und heiß gekocht, Kometen 2004 hat gut 100 Interessierte begeistert und an der anschließenden Beobachtung eines Kometen bei wolkigem Himmel haben immerhin noch ca. 30 Personen teilgenommen. Der Starparty ging ein Dozententreffen voraus, das mit ca. 60 Lehrkräften gut besucht war.

Wir haben zudem mit einem kleinen transportablen Teleskop mitten in Gilching am 8.6.2004 den Venus-Transit verfolgt. Der Werbeeffekt dieser Aktion war sehr groß. Am 9.7. wurde das künftige Wahrzeichen der vhs, die Volkssternwarte aufgebaut: Ein Kran hob den Unterbau und die Kuppel auf das Dach des Rohbaus unseres Bildungszentrums. Ein kleiner Tag der offenen Tür am 18.9. war als Werbeveranstaltung für unsere vhs erfolgreich. Angeboten wurden Einblicke in die Fachbereiche „Gesundheit und Fitness“, „Sprachen und Verständigung“, „Mensch und Welt“. Am 3./4./5.12. war die vhs mit einem sehr ausführlichen Programm im Rahmen des Weihnachtsmarkts vertreten. Wir freuten uns über die große Besucherzahl, die trotz beißender Kälte sich zu unseren Vorträgen eingefunden hatte. Wir haben dazu noch versucht weitere, letzte Veränderungen technischer und organisatorischer Art durchzuführen, die in einigen Bereichen noch Kosteneinsparungen im Rahmen von einigen hundert Euro ergaben. Der Rationalisierungsgrad unserer vhs ist extrem hoch. Die Computer, der Internetauftritt der vhs, das Layout des Programhefts (2 x im Jahr) wird vom Geschäftsführer Dr. Michael Rappenglück und der HPM Eva-Maria Hackstein übernommen. Plakatierung wird vom vhs-Team durchgeführt.

Die vhs-Theatergemeinde wurde in der Betreuung an einen privaten Organisator abgegeben. Studienreisen wurden eingestellt und Studienfahrten reduziert. Investitionen in Lehrmittel wurden begrenzt oder ausgesetzt. Damit war es möglich das Defizit gering zu halten und das Vermögen in einem vertretbaren Umfang zu schmälern. Dies wird 2005 aufgrund der wohl steigenden Belastung
durch Kosten für den Aufbau und Betrieb des Bildungszentrums nicht mehr möglich sein.
Die vhs hat nun 346 Mitglieder (31.12.2004).

2003

2003

Das Jahr 2003 war für die Arbeit der vhs ein befriedigendes Jahr, das mit großen Erfolgen, z.B. den zügig fortschreitenden Bau des Erwachsenenbildungszentrums mit Volkssternwarte oder die Starparty „Mars Life 2003“, aber auch mit nachhaltigen Fragen hinsichtlich der finanziellen Stabilität unserer Einrichtung aufwartete. Die Kürzung von kommunalen und staatlichen Zuschüssen setzte sich rapide fort. Gleichzeitig kamen neue Belastungen, wie z.B. die Künstlersozialkasse oder Erhöhung der Fixkosten (z.B. Mietnebenkosten, Wegfall des Büchersponsoring der Verlage, Ausfall an Anzeigen im Programm durch Sparmaßnahmen der Firmen etc. auf uns zu. Die Leistung und das bekannte Niveau des vhs Angebots konnte aber gehalten werden. In den letzten Jahren ist zu beobachten, das Themen der Wirtschaft, der Politik, der Pädagogik und der Naturwissenschaften (mit gewissen aktuellen Ausnahmen) immer weniger gefragt sind. Dies dürfte auf die Verunsicherung der Teilnehmer, das Überangebot an konkurrierenden Informationsmöglichkeiten und die nachlassende wirtschaftliche Kraft der Einzelnen zurückzuführen sein. Die Sparte Computer und Informatik nimmt weiter ab. Im Frühjahr/Sommer 2003 lautete das Semesterthema „Die 4. Dimension – Der Mensch und die Zeit“ und im Herbst/Winter 2003/2004 „Gespür für die Welt – Wie Gefühle unser Leben bestimmen“. Beide Themen waren recht erfolgreich. Die Gemeinde Wörthsee streicht ihren Zuschuss von 8 000 € komplett. 2002 hatte sie ihn bereits von 8 000 auf 5 000 € gekürzt.

Unsere neuen Werkräume in Gilching, Am Bahnhof 6, bewähren sich nach anfänglichen Schwierigkeiten. Es dauert, bis das Bauamt unserer mehrfachen Bitte nachkommt, den alten Ölofen durch eine vernünftige Heizung zu ersetzen. Das Ergebnis ist zwar nicht unbedingt ästhetisch ansprechend, aber es funktioniert. Auch die von der Gemeinde vorgesehene Regelung, wonach jeder Dozent im Winter das Schneeräumen vor und nach seiner Veranstaltung übernehmen sollte, wird nicht etabliert. Die im Bauamt angestellte Überlegung, die vhs-Geschäftsstelle solle auch die Pflege des Vorgartens übernehmen, ist ebenfalls ausgesetzt. Alles in allem sind die Räume wenigstens ein gewisser Ersatz für den Verlust des Ateliers im Wersonhaus. Sie sind am S-Bahnhof vor allem werbewirksam: Das Schild „vhs Gilching“ fällt weithin sehr auf.

Am 9.5.2003 findet der Spatenstich für das zukünftige Erwachsenenbildungszentrum der vhs (und die neu Grundschule) statt. Bei ausgezeichnetem Wetter geht es in Folge mit dem Bau zügig voran. Die Zusammenarbeit mit den Architekten, der Bauleitung und den beteiligten Firmen klappt recht gut. Regelmäßige Abstimmung zum Innenausbau, dem nötigen Mobiliar und der Sternwarte sichern den weitgehend problemlosen Fortgang der Arbeiten. Die Dauerbelastung durch die Künstlersozialkasse führt zu hohem Verwaltungsaufwand, Verunsicherung der Dozenten und weiteren Kosten. Am 18. Juli veranstalteten wir eine Starparty „Mars life“. Um Einsparungen und Werbung zu optimieren, kombinierten wir das öffentliche Ereignis mit einem Dozententreffen. Beides wurde ein voller Erfolg. Gegen Jahresende wird die finanzielle Situation der vhs nochmals und sehr nachhaltig schlechter: Der bayerische Staat kündigt Anfang Dezember mit Beginn des Jahres 2004 eine deutliche Kürzung der Zuschüsse an die Erwachsenenbildungseinrichtungen an. Es sind zwischen 15% und 30%, teilweise 100% im Gespräch. Ende Januar 2004 werden 16% beschlossen. Viele kleinere Veränderungen technischer und organisatorischer Art sorgten dafür, dass die vhs überall noch letzte Kosten einsparen kann. Der Rationalisierungsgrad der vhs ist außerordentlich hoch.

Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer: Fritz Wauthier (1. Vorsitzender), Oliver Kübrich (2. Vorsitzender), Hans-Dieter Moehring (Schatzmeister), Erika Spude (Schriftführerin). Der Beirat setzt sich zusammen aus: Dr. Ernst Emrich, Michael Feßl, Bärbel Marsen, Norbert Novacek, Lorenz Schmidt, Harald Schwab, Peter Steinhöfel. Kassenprüfer: Hans Lampl und Manfred Schroepfer.
Zahl der Mitglieder: 333 (31.12.2003).

2002

2002

2002 war für die Arbeit der vhs ein erfolgreiches, aber auch schwieriges Jahr. Die Tätigkeit der vhs konnte inhaltlich gesteigert werden, aber bei den kommunalen Zuschüssen und der Raumsituation mussten empfindliche Einbußen hingenommen und bewältigte werden: Die Gemeinde Wörthsee kürzte ihre Zahlung von 8000 € auf 5000 € während des Jahres, mit Aussicht auf weitere Streichungen. Im Sommer wurde der vhs ihr Atelier im sogenannten „Wersonhaus“, Brucker Str. 11, durch Gemeinderatsbeschluss gekündigt. Zunächst war unklar, ob es überhaupt einen Ersatz geben würde. Dann billigte die Gemeinde die Anmietung und den Umbau ehemaliger Verkaufsräume direkt am Bahnhof. Dies und der komplizierte Umzug mit der kompletten Ausstattung der Werkräume im Wersonhaus-Haus mussten in kürzester Zeit geschehen, neben der üblichen Planung für das Herbst/Winter-Semester 2002/2003. Ende des Jahres hat die vhs Gilching das Atelier im Wersonhaus abgeben müssen. Nicht ganz adäquate Räume (z.B. schlecht beheizbar) wurden Am Bahnhof 6, gegenüber dem Gilchinger Bahnhof gefunden. Der Umzug in das neue Domizil im September/Oktober 2002 war mit einem großen zusätzlichen Arbeitsaufwand und Kosten verbunden. Zudem funktioniert der einzige Ölofen in den Räumen nicht zufriedenstellend... Kalte Räume sorgten für Teilnehmerschwund.

Im Falle des Erwachsenenbildungszentrums (EBZ) musste die vhs weitere 69 m2 einsparen, Abstriche an der Sternwarte wurden getätigt und auch das Planetarium fiel dem Rotstift zum Opfer. Mit einem neuen Gemeinderatsbeschluss wurde endgültig der Ausbau der Kellerräume im zukünftigen EBZ zu Werkräumen abgelehnt. 2002 hat die vhs ca. 385 m2 eigene Räume (davon ca. 40 m2 für Verwaltung, ca. 15 m2 für Sanitärräume und Lager), an vier verschiedenen Orten. Dies sind ca., 310 m2 für den Lehrbetrieb. Im zukünftigen EBZ soll sie an einem Ort, neuwertige Räume haben die ca. 600 m2 umfassen (davon ca. 75 m2 für die Verwaltung, ca. 120 m2 für Sanitärräume und Lager). Dazu kommt noch der Werkraum Am Bahnhof 6 (ca. 105 m2), der ab Herbst 2002 das Atelier im Wersonhaus ersetzt, dessen Anmietung allerdings auf 5 Jahre
befristet ist. In Summe werden der vhs danach ca. 705 m2 zur Verfügung stehen, davon ca. 510 m2 für den Lehrbetrieb. Parallel verstärkte sich die Planungsphase für das zukünftige Erwachsenenbildungszentrum. Am 12. Juli 2002 konnte überdies das neue 51-cm Newton-Spiegelteleskop – Kern der zukünftigen Sternwarte – der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

2002 führte die vhs eine Podiumsdiskussion der Bürgermeisterkandidaten durch: 298 Teilnehmer wurden registriert. Die Themenbereiche Philosophie, Weltanschauung, Religion, Lebens- und Erziehungsfragen, Kunst verzeichnen einen deutlichen Zuwachs an Teilnehmern. Der allgemeine wirtschaftliche Niedergang, der Verlust öffentlicher und privater Investitionen zur Förderung der Weiterbildung kombiniert mit einer hohen Zurückhaltung der Teilnehmer und einem zunehmenden Sättigungsgrad führte zu einem überaus deutlichen Rückgang des Bedarfs im Fachbereich Computer.

Im Frühjahr/Sommer 2002 lautete das Semesterthema „Eiwelten – Die Kreativität der Kälte“ und im Herbst/Winter 2002/2003 „Terra Nueva – Südamerika, Kontinent der Wunder und des Wechsels“. Beides wurde sehr gut angenommen. Die vhs hofft, im zukünftigen EBZ mehr Gewicht auf die Semesterthemen legen zu können, z.B. durch Ausstellungen oder Vorträge im geplanten großen Vortragsraum. Die vhs spart weiter Personal- und Sachkosten ein beim Druck des Programmheftes und der Programmverteilung. Viele kleinere Veränderungen technischer und organisatorischer Art sorgten dafür, dass überall noch letzte Kosteneinsparungen möglich waren. Der Rationalisierungsgrad unserer vhs ist extrem hoch. Weitere Einsparungen können dann nur mehr beim Personal und der angebotenen Leistung erfolgen.

Zügig verläuft die Planung des EBZ, wobei die vhs erneut gezwungen war Abstriche an Räumen hinzunehmen, da Kosten gespart werden sollten. Am 5. Juli 2002 wurde erstmalig das neue 51-cm Newton-Spiegelteleskop der vhs Gilching der Öffentlichkeit präsentiert. Es wird in der zukünftigen Sternwarte der vhs untergebracht sein. Die Gemeinde Gilching finanzierte den Bau des Fernrohrs, der von der ehrenamtlich arbeitenden Astrogilde Fürstenfeldbruck & Gilching, insbesondere den Herren Dipl.-Ing. (FH) Martin Rietze, Dipl.-Ing. Gregor Jacobs und Dr. Michael A. Rappenglück ausgeführt wurde.
Zahl der Mitglieder: 326 (31.12.2002).

2001

2001

uch im Jahr 2001 wurde die Arbeit der vhs nachhaltig von der Zielsetzung geprägt, mittelfristig zu einem eigenen Erwachsenenbildungszentrum (EBZ) zu kommen. Ein Grundsatzentschluss des Gemeinderates zur Errichtung eines EBZ gab die Basis für die Planung eines vhs-Traktes im Zuge der neu zu bauenden Grundschule an der Landsberger Straße. Am 16.2.2001 reichte die vhs bei Gemeinde basierend auf der Grundlage des Gutachtens der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsvereinfachung (KGST 1973) und der aktuellen Leistungsgröße der vhs eine Spezifikation der Räume hinsichtlich des erforderlichen Bedarfs ein. Es ergab sich eine gesamte Fläche von 1060 m2. Wir erhofften uns 9 eigene Fach-Räume, darunter einen kleinen Saal für Vorträge und Räume für Veranstaltungen im Rahmen der Gesundheitsbildung, sowie 9 technische Räume zu Versorgung unserer Teilnehmer (Geschäftsstelle, Kinderbetreuung, Cafeteria, Wartung, sanitäre Infrastruktur). Die vhs sollte in einem eigenen Schultrakt untergebracht werden.

Nach wie vor würde eine Nutzung von Räumen in den Schulen für unsere ca. 5000 Teilnehmer jährlich nötig sein, wobei sie, je nach Größe des eigenen vhs-Traktes, geringer ausfallen könnte. In einem Informationsgespräch mit der Gemeinde (6.6.2001) wurden wir gebeten unsere Vorstellungen erheblich zu kürzen und eine Mischnutzung mit der Grundschule zu planen: 485 m2 sollten es nun für die Lehr- und Verwaltungsräume (ohne Sanitär- und Lagerräume) werden, wobei eine Mischnutzung des Vortragsraumes der Grundschule, eine Mitbenutzung der Turnhalle, Schulküche, Cafeteria, ein gemeinsamer Kopierraum, die Mitbenutzung des Lehrschwimmbeckens und eine Kinderbetreuung in Kooperation mit dem Mütterzentrum zur Grundlage dieser Kürzung gemacht wurden. Die vhs hatte damals den Gedanken geäußert, das Atelier im Wersonhaus, Brucker Str. 11, zugunsten von entsprechenden Räumen im EBZ aufzugeben. Dies hätte eine weitere Ersparnis an Ressourcen und Verwaltungsaufwand erbracht. Im Informationsgespräch wurde seitens der Gemeinde jedoch darauf bestanden, die vhs solle auch weiterhin neben dem EBZ das Atelier im Wersonhaus nutzen. In einem weiteren Gespräch zwischen Gemeinde und vhs im Herbst 2001 wurde seitens der Kommune dann ein eigener vhs-Trakt favorisiert, was zu einer erneuten Anfrage der vhs nach einer möglichen Nutzung der Kellerräume im Sinne eines Ateliers (Ersatz Wersonhaus) führte.

Im November 2001 wurde die vhs seitens der Gemeinde aufgefordert das Atelier im Wersonhaus kurzfristig (zum nächsten der übernächsten Semester) dem Sozialdienst Gilching als Verwaltungsräume zur Verfügung zu stellen. Als teilweiser Ersatz wurde eine gewisse Belegung des Werkraumes in der Hauptschule, Rathausstr. 2, angeboten. Im Zusammenhang mit dem Bildungszentrum hat die vhs auch ein Projekt auf den Weg gebracht eine Volkssternwarte in Gilching zu errichten und zu betreuen. Im Herbst 2001 wurde mit der Planung des großen Spiegelteleskop (0,5 m Durchmesser) begonnen. Im Herbst 2001 ersetzte die vhs die Verwaltungssoftware, die seit 9 Jahren im Einsatz war und noch auf dem Betriebssystem DOS basierte durch ein modernes Programm, das unter Windows 2000 läuft. Diese Investition ermöglichte es größere Teilbereiche in der Verwaltung weiter zu rationalisieren. Der Aufbau und die Betreuung der vhs-Webpage wurde verbessert und es war erstmals möglich Anmeldungen die online eingegeben wurden automatisch in der Verwaltungssoftware weiterzuverarbeiten.

Das neue Programm erlaubt in Zukunft auch eine gezielte Kostendeckungsrechnung. Zudem ist es mit Hinblick auf das EBZ erweiterungsfähig: Teilnehmer können dann auch an Terminals selbst Veranstaltungen abfragen und belegen.

Auch im Jahr 2001 wurden weitere Rationalisierungsmaßnahmen durchgeführt, um Personalkosten und Sachkosten einzusparen: Z.B. konnte die Anschaffung eines Duplex-Druckers (mit hohem Druckaufkommen) den Papierbedarf senken und den Arbeitsaufwand verringern, da nun beide Seiten bedruckt werden konnten und nicht mit Hand gewendet werden muss. Zusätzliche Laser-Drucker an den Arbeitsplätzen der beiden Verwaltungskräfte verringerten Laufwege. Viele kleinere Veränderungen technischer und organisatorischer Art sorgten dafür, dass Kosten gespart wurden. Mit den für 2002 geplanten weiteren Maßnahmen wird die vhs Gilching den mit Hinblick auf die möglichen Investitionen und bezogen auf die zur Verfügung stehenden Räume, Finanzen und das Personal die höchsten Rationalisierungsgrad erreicht haben. Weitere Einsparungen können dann nur mehr beim Personal und der angebotenen Leistung erfolgen. Es soll zum Schluss noch auf die Problematik eines hohen technischen und organisatorischen Leistungsstandes hingewiesen werden: Der Ausbildungsgrad des Personals für die Betreuung und Wartung der Geräte muss erheblich ansteigen. Die Belastung des nach Rationalisierung verbliebenen Personals wird sehr groß. Die Erwartung der Teilnehmer und Lehrkräfte, eine persönliche Betreuung zu erhalten, wächst gerade mit der durch die Rationalisierung (Mensch-Maschine) gesetzten Anonymität deutlich. Es wird auch nicht mehr erkannt, mit wie wenig Personal, Räumen und Finanzen die vhs die Leistung für den Teilnehmer und die Lehrkraft erbringt. Z.B. erwarten Teilnehmer, die sich über das Internet an die vhs wenden, meist eine sofortige Antwort, da die Technik dies ja suggeriert. Es gibt aber nicht das Vollzeit-Personal, diesem Anspruch zu genügen.

Im Frühjahr/Sommer 2001 lautete das Semesterthema „Polaritäten – Zwei gestalten eine Welt“ und im Herbst/Winter 2001/2002 „Lebenswürde und Menschlichkeit – in Frage gestellt? Der Umgang des Menschen mit dem Leben“. Während das Thema im Frühjahr/Sommer-Semester nur befriedigend angenommen wurde, war es im Herbst/Winter-Semester sehr gut besucht. Seit Jahren hat sich das Semesterthema zusammen mit einem eigens dafür entworfenen Titelbild des jeweiligen Programm-Heftes als wichtige „persönliche Note“ unserer vhs etabliert. Zu einem Sorgenkind der vhs entwickelt sich zusehends der Bereich Computer und Informatik. Die Angebote zur Einführung in die Betriebssysteme, die Textverarbeitung und die Tabellenkalkulation, aber auch das Internet sind deutlich rückläufig. Gefragt sind vermehrt spezielle Angebote, z.B., zur digitalen Bildbearbeitung, Java oder Linux. Hier hat die vhs Gilching seit Jahren eine besonderes Profil entwickelt, das ihr jetzt zugutekommt und die Ausfälle in den üblichen Grundkursen zum Betriebssystem Windows, zu Word und Excel ausgleicht. Die Verwaltungs und Betriebspraxis, d.h. berufsbezogene Veranstaltungen außerhalb der Computersparte nahmen hingegen etwas zu. Es zeigt sich, dass die Teilnehmer im Bereich Beruf und Karriere bedarfsgerecht Veranstaltungen aussuchen, eine gewisse Sättigung des Bildungsmarktes zu verzeichnen ist und die Förderung der Weiterbildung durch die Arbeitgeber kaum noch geschieht. In den letzten Semestern hat der Bereich Länder- und Völkerkunde erheblichen Teilnehmerrückgang aufzuweisen: Die „Sättigung“ der Teilnehmer mit eigenen Fahrten in die Länder rund um den Globus bemerkbar. Auch bei Kursen und Seminaren rund um Wirtschaftsfragen sind die Teilnehmer sehr zurückhaltend. Bemerkenswert ist auch extrem hohe Politikverdrossenheit: Veranstaltungen zu diesem Fachbereich können wir in der Regeln nicht durchführen. Zahl der Mitglieder: 326 (31.12.2001).

2000: 50 Jahre vhs Gilching

2000

Die Auswirkungen der Gesetze zur geringfügigen Beschäftigung, zur Scheinselbständigkeit und zur geringfügigen Selbständigkeit beschäftigen weiterhin die vhs. Finanzielle Auswirkungen für die Lehrkräfte und damit für die vhs sind nicht abzusehen. Die Gemeinde signalisierte, dass die vhs in einigen Jahren spätestens mit eigenen Räumen auf dem Grund des Neubaues der Grundschule an der Landsbergerstraße im Bürgerzentrum oder/und im Alten Rathaus rechnen kann.Das neue Layout des vhs-Programmes kommt ausgezeichnet an. Die Teilnehmerzahlen steigen erheblich an. Die Computer-Anlage in Argelsried wird auf den neusten Stand der Technik gebracht.Die Nachwahl eines Schatzmeisters kann nicht erfolgen. Trotz gründlicher Suche, ist kein Nachfolger zu finden. Das Amt bleibt bis auf weiteres vakant und wird durch den Vorstand wahrgenommen. Die Geschäftsstelle versucht durch Umstrukturierung und teilweise Stundenerhöhung einen Teil der Arbeit des Schatzmeisters zu übernehmen.

Am 6.7. feiert die vhs ich 50jähriges Bestehen mit einem Festakt im Freizeitheim Geisenbrunn und einem Tag der offenen Tür am 8./9.7. in der renovierten Turnhalle der Hauptschule. Am Festabend begrüßte der 1. Vorsitzende der VHS, RA Fritz Wauthier, die Gäste. Danach sprachen die Bürgermeister der drei Trägergemeinden Gilching, Weßling und Wörthsee, Thomas Reich, Hans-Thomas Mörtl und Hermann Dorbath ihre Grußworte: Sie nutzen dabei den Stil von
Moritatensänger und brachten ihren Dank recht kurzweilig zu Gehör. Der Festvortrag wurde von Dr. Ernst Emrich, Mitglied des Beirats der Volkshochschule und Hörfunkdirektor des BR a.D., gehalten: „Von der Kunst des Feierns" lautete der Titel. Zum Abschluss sprach der Geschäftsführer der Volkshochschule Dr. Michael A. Rappenglück: „VHS Gilching - einst, heute, morgen“. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Musikschule Gilching mit Darbietungen auf dem Marimbafon. Semesterthemen 2000 waren: „Europa im Millenniumsjahr“ (00-1) und „Rätsel Leben – Ursprung, Entwicklung und Zukunft des Lebens im Kosmos“ (00-2). Zahl der Mitglieder: 291 (31.12.2000).

1999

1999

Nach dem Tode von Franz Nachtmann ist das Kuratorium verwaist. Ein Nachfolger im Vorsitz ist nicht zu finden. Die Mitglieder des Kuratoriums sind selbst mit so vielen öffentlichen Aufgaben betraut, dass eine effiziente Arbeit für die vhs kaum möglich erscheint. So beschließt der Vorstand der vhs nach eingehender Diskussion dem Kuratorium zu empfehlen sich selbst aufzulösen. Dieses folgt der Empfehlung einstimmig (am 12.7.99).

Ein Teil der Aufgaben wird auf einen erweiterten Beirat umgelegt. Die Satzung wird diesbezüglich geändert. Die neuen Bundesgesetze zur geringfügige Beschäftigung, Scheinselbständigkeit und geringfügigen Selbständigkeit zwingen die vhs erneut in eine Diskussion der finanziellen Lage und der Risikoabwendung. Die Verantwortung des ehrenamtlich arbeitenden Vorstandes für die vhs, insbesondere das Personal, wird auf das Äußerste belastet. Als Folge davon tritt der Schatzmeister Dieter Paller zurück. Er arbeitet jedoch noch kommissarisch mit. vhs Gilching, Gemeinde Gilching und Lokale Agenda 21 richten einen gemeinsamen Stand auf der Gewerbeschau her. Immer noch besteht ein erheblicher Mangel an Fachräumen. Da sich in den Trägergemeinden keine finden lassen, sucht die vhs nach passenden anzumietenden Räumen. Verschiedene Angebote liegen vor und werden geprüft. Aufgrund der hohen finanziellen Dauerbindung wird das Vorhaben aufgegeben. Der Bayerische Volkshochschulverband stellt ein Marketing-Konzept für seine Mitglieder auf. Dieses führt zu deutlichen Veränderungen im äußeren Layout und teilweise in der inneren Struktur des Programms.

1997-1998

1997-1998

1997 Der Zuschuss des bayerischen Staates ist weiterhin rückläufig. Die Finanzierung der vhs ist immer noch höchst unsicher. Die Überträge, als Risikovorsorge aufgespart, werden abgebaut. Der Vertrag mit der Gemeinde Gilching wird ausgesetzt. Es gibt keine Sicherung der Zuschüsse mehr. Die Gemeinde lehnt eine Ausfallbürgschaft für die Deckung der Personalgehälter ab. So spart die vhs weiter: Die Ermäßigungen für die Teilnehmer (nicht für Mitglieder) werden gestrichen. Eine erste Konzeption eines vhs-Bildungszentrums in Gilching wird der Gemeinde vorgelegt. Die vhs stellt im Auftrage der Gemeinde im Rahmen der Gewerbeschau einen Internet-Server auf und übernimmt die Gestaltung der Website der Gemeinde. Der Erfolg ist sehr groß und nachhaltig. Ein Internet-Café wird eingerichtet. Der Kontakt mit den Gewerbetreibenden wird verstärkt.Die Gemeinde Gilching stimmt dem Antrag der vhs auf Erteilung eines Sonderzuschusses zu. Das vhs-Programm erhält einen Vierfarbumschlag und wird mit neuem Layout versehen. Franz Nachtmann der langjährige Vorsitzende des Kuratoriums stirbt.

1998 Auch die Gemeinden Weßling und Wörthsee geben einen zusätzlichen Zuschuss. Doch die finanzielle Lage bliebt weiterhin angespannt. Und wieder muss die vhs-Theatergemeinde umziehen, da der Raum U 57 in der Hauptschule im Zuge der Umbaumaßnahen der vhs nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Auch das dort gelagerte Material und Inventar wird heimatlos. Janet Windisch ändert sich beruflich und scheidet zum 30.6.98 aus. Die langjährige Lehrkraft in Fachbereich Gesundheitsbildung Iris Janisch tritt am 1.9.98 ihre Stelle als Verwaltungskraft an. Die personelle Veränderung in der Geschäftsstelle bietet die Gelegenheit die Aufgabenbereiche und Stellenbeschreibung effizienter zu gestalten. Das Ressort Öffentlichkeitsarbeit wird neu aufgebaut. Und noch einmal muss die vhs-Theatergemeinde umziehen. Diesmal wird sie in der Geschäftsstelle der vhs untergebracht, um Kosten zu sparen und Ressourcen gemeinsam zu nutzen.Ehrenmitglied Alfons Zimmer stirbt am 25.2. Mittlerweile bietet die vhs ca. 120 Kurse rund um den Computer an. Mit großem Engagement wird dieser Fachbereich ausgebaut und betreut. Riesigen Erfolg bringen auch die seit 1991 etablierten Semesterthemen und Erlebnisabende.Immer mehr muss sich die vhs auf dem „Markt“ unter anderen privaten und kommunalen Anbietern bewähren.

Zahl der Mitglieder: 280 (31.12.1997) und 274 (31.12.1998).

1995-1996

1995-1996

1995 Vertrag mit der Gemeinde wird seitens der Gemeinde weiterhin nicht erfüllt. Die Finanzierung durch die Kommunen erscheint unsicher. Die Staatszuschüsse werden weiter verringert. Aufgrund des neuen Gesundheitsgesetzes fallen die Kooperationen mit den Krankenkassen fort. Infolge dieser Maßnahme sinken zunächst die Teilnehmerzahlen. Ein Semester darauf steigen sie jedoch wieder auf den alten Stand. Die Teilnehmer scheinen diese Belastung verkraften zu können.Erstmalig wird ein Ferienprogramm in Zusammenarbeit mit der vhs Stadt Germering angeboten. Es gibt weiterhin erhebliche Schwierigkeiten Unterrichtsräume in Gilching, Weßling und Wörthsee zu bekommen. Die vhs mietet deshalb Räume im Tanzstudio AARTS (Leitung: Anja Weber). Die alte Idee eines vhs-Bildungszentrums wird vom Vorstand neu aufgelegt und den Trägergemeinden präsentiert.

1996 Die Gemeinde Gilching fordert Nutzungsgebühren für das von der vhs belegte Atelier im Wersonhaus. Der Bund formuliert ein Gesetz zur Künstlersozialkasse, das die vhs finanziell weiter belasten wird. Die Nutzung der Turnhallen durch die vhs wird seitens der Gemeinde unter Zwangslage der Vorgaben des Zweckverbandes eingeschränkt. Um ein drohendes finanzielles Risiko abzuwehren, führt die vhs deutliche Einsparungen durch: Die Unterrichtsgebühren werden erhöht und kostenintensive Führungen, Lesungen und Vorträge eingeschränkt.

1997 Die Sparkasse Gilching kann Ihren schönen und großen Raum im dritten Stock nicht mehr für Vorträge der vhs zur Verfügung stellen. Sie benötigt ihn aus Gründen des Eigenbedarfs. Eine Nachfrage in Gilching bei Vereinen und anderen Institutionen bezüglich eines Ersatzraumes bleibt erfolglos. So werden die Vorträge in Räume der Hauptschule verlagert, im Keller des Sportlerheims angeboten und der Zahl nach eingeschränkt. In Weßling steht der Pavillon zur gelegentlichen Nutzung zur Verfügung. In Gilching ist die vhs gezwungen Räume anzumieten, um den Bedarf zu decken. Die Gemeinde Gilching fordert von der vhs die Begleichung der Nebenkosten für die von ihr genutzten Räume. Nach Aufgabe des Tanzstudios AARTS School of Dance (Anja Weber) werden die Kurse in den Ballettraum der Musikschule verlagert. Nachdem die Gemeinde Nebenkosten auch für die Räume im Vilsmayer-Haus einfordert, werden diese aufgegeben. Die in der Tanzschule Nothaft angemieteten Räume werden aus Kostengründen ebenfalls aufgegeben. Auch diese Kurse können dank der Bereitschaft der Musikschule Gilching im Ballettraum unterschlüpfen. Die vhs-Theatergemeinde muss in den Raum U 57 der Hauptschule ausweichen. Die Computer-Kurse boomen. Aber auch der Gesundheitsbereich legt zu: Wert wird vor allem auf körperliche Fitness und innere Ausgeglichenheit gelegt. Landeskundliche Vorträge und Führungen sind nicht mehr so begehrt: Man kennt bereits die Welt. Wichtig werden Strategien sich selnst besser in der Leistungsgesellschaft zu vermarkten.

1993-1994

1993-1994

1993 Nach dem sogenannten „Eichenauer Urteil“ fallen die Zuschüsse des Landkreises Starnberg (zuletzt knapp 8.000,- DM) ersatzlos weg. Die vhs arbeitet einen Vertrag mit den Trägergemeinden aus, mit dessen Hilfe beidseitig finanzielle Sicherheit gewährleistet werden kann. Nach langen Diskussionen unterzeichnet die Gemeinde Gilching den Vertrag. Weßling und Wörthsee können nicht zur Unterschrift bewogen werden. Die Gemeinde Gilching geht zunächst jedoch die gesamte Verpflichtung unabhängig von den anderen beiden Trägergemeinden ein. Der Vertrag ist für die nächsten 5 Jahre gültig. Gerda Dambach, Luzia Arnold, Renate Oberarzbacher und Theodor Körner sind als ehrenamtliche Mitarbeiter der vhs-Theatergemeinde tätig. Der Schatzmeister Dieter Paller koordiniert die Tätigkeiten. Beirat Norbert Novacek soll unterstützen.Im Sinne einer Ressourcenteilung stimmt die vhs zu, das Vilsmayer-Haus zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt zu nutzen. Der Bayerische Staat kürzt die Zuschüsse für die Volkshochschulen. Die Trägergemeinden frieren ihre Zuschüsse ein oder stellen weitreichend Kürzungen in Aussicht. Zwar sichert der gültige Vertrag zwischen der Gemeinde Gilching und der vhs die Höhe der Finanzierung. Jedoch bleibt er seitens der Gemeinde unbeachtet.

1994 Michael Balk arbeit für sechs Wochen als Praktikant bei der vhs.Der Gemeinderat von Gilching beschließt eine Überprüfung des Vertrages mit der vhs durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband. Dieser erkennt ihn jedoch als verbindlich an.Erhebliche Zuschusskürzungen (10-20 %) werden seitens der Gemeinde angekündigt. Die vhs legt dar, dass sie zwar in der Rechtsform eines Vereines geführt wird, aber eine Schule ist, deren Förderung nach bayerischem Gesetz eine freiwillige Pflichtaufgabe ist. Aus Gründen der Sparmaßnahmen kündigt die vhs Mitgliedschaften in anderen örtlichen und landesweiten Vereinen oder Verbänden und storniert Zeitschriftenabonnements.

Nach dem überraschenden Unfalltod von Theodor Körner, werden Luzia Arnold und Renate Oberarzbacher im Rahmen einer Aushilfstätigkeit beschäftigt, um die Arbeit der vhs-Theatergemeinde fortzuführen. Gerda Dambach ist weiterhin ehrenamtlich tätig. Ohne ihre unermüdliche Arbeit gibt es keine vhs-Theatergemeinde. Die Computer der vhs in den Räumen in Argelsried, Am Römerstein 15, werden vernetzt. Ein zweiter Raum wird für weitere Computer hergerichtet.

Es fehlt überall an Unterrichtsräumen in Gilching, Weßling und Wörthsee. Bisher von der vhs in der Grundschule Weßling genutzte Räume wurden gekündigt. Da seitens der Gemeinde keine Ersatzräume zur Verfügung gestellt werden können, wird der Unterricht in Weßling eingestellt. Die katholische Kirche kündigt die bisher von der vhs genutzten Träume wegen Eigenbedarfs. Das Raumproblem in Weßling wird kurzfristig abgewehrt, da der Mehrbedarf der Grundschule durch Klassen in Hochstadt gelöst ist. Die vhs arbeitet mit Sportstudios in Gilching zusammen und mietet dort Räume. Eine Regelung zwischen TSV und vhs gibt der gemeinsamen Nutzung des Judoraumes in der Hauptschule eine gute Basis.

Zahl der Mitglieder: 265 (31.12.1994), 269 (31.12.1995) und 278 (31.12.1996).

1991-1992

1991-1992

1991 Michael Rappenglück M.A., freiberuflicher Dozent und 2. Vorsitzender der vhs Stadt Fürstenfeldbruck tritt die Nachfolge von Gerhard Dinkel an (1.1.).Durch eine stetig wachsende Bildungsnachfrage verstärkt sich der schon seit Jahren bestehende Mangel an Unterrichtsräumen, insbesondere im Bereich der Gesundheitsbildung. Nicht nur in Gilching, besonders auch in Weßling und Wörthsse fehlt es an geeigneten Räumen.In der Not ergreift die vhs die ihr von der Gemeinde gebotene Gelegenheit und richtet im Vilsmayer-Haus mit hohem eigenen Einsatz (die Geschäftsführung renoviert selbst) einen großen Unterrichtsraum her. Ein bestehende kleine Küche wird benutzbar gestaltet und ein weiterer Nebenraum zum Büro der vhs-Theatergemeinde umfunktioniert. In den kommenden Jahren wird mit hohem persönlichen und finanziellen Aufwand die Verwaltung nach modernsten Grundsätzen technisiert und rationalisiert. Die Geschäftsstelle erhält eine vernetzte Computeranlage. Das vhs-Programm wird mit einem neuen Layout versehen und im Format A4 über Desktop Publishing elektronisch weitgehend selbst erstellt. Eine neue Verwaltungssoftware erlleichert die tägliche Arbeit. Das Programm wird erweitert und vertieft. Der Aufschwung der vhs setzt sich fort.Aufgrund einer neuen Gesetzesregelung kann die vhs nicht mehr als Veranstalter, sondern nur noch als Vermittler von Studienreisen auftreten. Damit können nur mehr (und sehr eingeschränkt) Studienfahrten in Eigenregie angeboten werden können. Da jedoch die Teilnahme an Studienreisen durch das geänderte Freizeitverhalten (jeder reist zu jeder Zeit) stetig abnimmt, wirkt sich dies nicht als Einbuße für die vhs aus, sondern eher als Verwaltungsvereinfachung.Schatzmeister Johann Müller legt sein Amt nieder. Zum Nachfolger wird Dieter Paller gewählt.

1992 In den folgenden Jahren werden mit hohem persönlichen Engagement der Geschäftsführung (Michael Rappenglück, Eva-Maria-Hackstein) und der Lehrkräfte Christoph Hahn, Bern Marquard und Michael Feßl die Computer-Anlage auf dem jeweils modernsten Stand gehalten. Das Heimatbuch „Gilching“ erscheint in einer Auflage von 2500 Stück.

Nach dem Ausscheiden von Herrn Rainer Bauernschubert (berufliche Veränderung) wird eine Neubesetzung des Amtes nötig: Frau Erika Spude, Lehrkraft an der vhs und der Hauptschule Gilching wird Schriftführerin. Vorstand und Satzung werden geändert: Es gibt nun einen Gesamtvorstand, einen geschäftsführender Vorstand (engere Vorstand), Beisitzer und das Kuratorium.Gefragt sind nun Programmangebote zur Selbstfindung, Körpersprache, Vermögensanlage, Selbstmanagement zu Rechtsfragen (Reisen, Erben, Partnerschaft), Markt- und Werbepsychologie.

1989-1990

1989-1990

1989 Gabriele Müller scheidet aus. Anne Taubert übernimmt kurzfristig Verwaltungsaufgaben. Gerhard Dinkel, bisher im Statistischen Landesamt München tätig, wird mit Wirkung vom 1.4.89 zum Geschäftsführer bestellt. Zwischen 1. Vorstandsvorsitzendem Valerian Brandes und der Geschäftsführung, Gerhard Dinkel, Eva-Maria Hackstein tauchen Unstimmigkeiten auf über den zukünftigen inhaltlichen Weg der vhs. Die Konflikte erschweren die gemeinsame Arbeit. Das Personal möchte unter den gegebenen Bedingungen nicht weiter für die vhs tätig sein. Die Buchhaltungskraft Gisela Bauernschubert scheidet zum 30.9.89 aus. Mit dem Rücktritt von Valerian Brandes, dem 1. Vorsitzenden und der Rücknahme der Kündigungsabsichten des Geschäftsführers und der pädagogischen Mitarbeiterin die konstruktive Weiterarbeit ermöglicht. Die Stelle von Gisela Bauernschubert wird durch Janette Windirsch zum 1.11.89 neu besetzt..Dipl.-Volkswirt und Rechtsanwalt Fritz Wauthier, bisher 2. Vorsitzender, übernimmt zunächst kommissarisch den Vorsitz des Vorstandes. Mit dem Kauf mehrerer Computer für den Lehrbereich wird das EDV-Zeitalter in der vhs begonnen. Ursula Fanger, die langjährig und mit hohem Einsatz die vhs-Theatergemeinde betreut hat stirbt unerwartet. Es entsteht eine große kaum zu schließende Lücke. Man sucht nach einem neuen Organisationskonzept für die Theatergemeinde. Soll es nur um Kartenvermittlung gehen oder um ein kulturelles Rahmenprogramm? Wer wird die Arbeit tun? Welche Rolle spielt dabei die vhs?

1990 Der Vorstand wird neu gewählt: Fritz Wauthier (1. Vorsitzender), Wolfgang Richter (2. Vorsitzender), Johann Müller (Schatzmeister), Rainer Bauernschubert, Kämmerer der Gemeinde Gilching (Schriftführer). In das Kuratorium rückt Hugo Leder, Rektor Grundschule Inning für Adolf Gottwald.Am 13./14. Juli feiert die vhs ihr 40jähriges Bestehen mit einem Festakt im Freizeitheim Geisenbrunn und einem Tag der offenen Tür in den Räume der Hauptschule..

Die vhs tritt dem Cecina-Verein bei.Die vhs folgt einer Idee ihres Geschäftsführers Gerhard Dinkel und beabsichtigt einen Bildband “Gilching wie es einmal war” herauszugeben. In diesem sollen Sammlung von Fotografien und Karten als Zeugen der Zeit präsentiert werden.Die vhs erhält drei Schulungsräume im Alten Rathaus in Argelsried. Einer davon wird als EDV-Schulungsraum hergerichtet. Konzeption und Beratung im EDV-Bereich liegen in den Händen von Christoph Hahn.Der Geschäftsführer Gerhard Dinkel scheidet zum 30.9.1990 aus.Frau Charlotte Lohner kommt als Verwaltungskraft (Buchhaltung) neu dazu.Gefragt sind in dieser Zeit Programmangebote zur Stressbewältigung, zum Zeitmanagement, zur Selbstfindung und Partnerschaft, zu Rechtsfragen und zur richtigen Ernährung.

1985-1988

1985-1988

1985 9.2. Werner Müller wird verabschiedet. Für Weber kommt ab 1.2. Gabriele Müller als Verwaltungskraft in die Geschäftsführung. Eva-Maria Hackstein übernimmt die Arbeiten von Werner Müller in vollem Umfang (ab 1.1.). Das Lastschriftverfahren wird zur Verwaltungsvereinfachung eingeführt.

10.7. Alfons Zimmer und Martin Anders werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Martin Anders legt sein Amt als Schriftführer nieder. Für ihn kommt Wolfgang Richter (bisher Beisitzer) in den Vorstand. Neuer Beisitzer wird Franz Leitner, Direktor Gymnasium Gilching. In das Kuratorium rücken Wolfgang Schenk, ev. Pfarrer in Gilching, Wolfgang Hauff, Rektor Grundschule Weßling – Elisabeth Gottwald, Rektorin Grund- und Teilhauptschule Wörthsee – Adolf Gottwald, Rektor Grundschule Inning.

1986 Die vhs-Theatergruppe erhält eine Bühne im Raum U 61 in der Hauptschule.

1987 Annemarie Brandes muss aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden. Als neuer erstmalig hauptamtlicher Geschäftsführer soll Gottfried Schinner ab 1.9. ihre Nachfolge antreten. Er sagt ab zum 15.8., da er seine geplante Schule für ganzheitliches Lernen (in Regensburg) doch noch vom Kultusministerium genehmigt bekommen hat. Bis ein neuer Geschäftsführer gefunden wird arbeitet Annemarie Brandes aushilfsweise weiter. Roderich Rehm soll die Stelle besetzen (ab 1.11.1987). Zum 31.1.88 verlässt er die vhs wieder. Bis die vakante Stelle neu besetzt werden kann hilft Gabriele Müller erneut in der Geschäftsstelle aus. Die pädagogische Leitung hat nach wie vor Eva-Maria Hackstein inne. Die Zusammensetzung des Vorstandes und der Beisitzer bleibt unverändert. In das Kuratorium kommt Helmward Mörsch, Stud. Dir. Gymnasium Gilching. Besonders gefragt sind in jenen Jahren Kurse, Seminare und Informationsveranstaltungen in den Bereichen Sprachen, Gesundheitsbildung und Ökologie. Die Geschäftsstelle wird mit einem PC und einem Nadel-Drucker ausgestattet.

1988 Der Arbeitsumfang der Geschäftsführung wird größer: Eine weitere Verwaltungskraft ist nötig und mit Gisela Bauernschubert bald gefunden (1.2.1988). Ein Anrufbeantworter erleichtert die telefonische Anmeldung und Beratung. Die Buchführung erfolgt nun über Datev-Erfassung via EDV außer Haus. Die vhs zieht aus einem engen Kellerraum in der Hauptschule um in neue Büroräume im Gebäude der Sparkasse, Römerstr.33. Außerdem wird der Atelierraum im Werson-Haus unter großem eigene finanziellen Aufwand als Werkraum hergerichtet. Weitere Rationalisierungsmaßnahmen verbessern die Verwaltung der vhs. Auch in Lehrmittel (Kassetten-Rekorder, Bücher etc.) wird investiert. Frau Brandes scheidet endgültig aus der Geschäftsführung aus. Gesundheitsbewusstsein, natürliches Leben und seelisch-geistiges Wohlbefinden bestimmen immer mehr das Programmangebot, dem Bildungsbedürfnis der Zeit entsprechend.

1982-1984

19982-1984

1982 Erstmals nimmt die vhs an der Quizmeisterschaft Gilching teil. Die Ratefüchse wurden auf Anhieb Sieger. In den folgenden Jahren kann das vhs-Rateteam immer mal wieder einen guten Platz belegen und diverse Preise erringen.

1983 Das Programm-Angebot, die Qualität der vhs-Arbeit und die Teilnehmerzahlen steigen, aber ebenso auch die Kosten der geschäftsführenden Verwaltung. Gleichzeitig sinken die Staatszuschüsse. Vom Vorstand wird deshalb eine Kommunalisierung der vhs zur Sprache gebracht. Die Politik steht dieser Überlegung kritisch gegenüber. Die expandierende Erwachsenenbildung muss auf eine gesicherte finanzielle und verwaltungstechnische Basis gestellt werden.

Die vhs bittet darum, bei der Planung des neuen Ortszentrums mit Räumen berücksichtigt zu werden (Büroräume für die Geschäftsstelle, Archiv und Material; für den Unterricht Gruppenräume, Werk- und Schmutzraum, sowie ein mindestens 100 Personen umfassender Vortragssaal). Alternativ könnte auch das Alten Rathaus der Gemeinde ein Bildungszentrum werden. Die vhs startet einen Wettbewerb: Alle Gilchinger Bürger sind aufgerufen mit dem Fotoapparat in ihrer Gemeinde auf Entdeckungsreise zu gehen. Die eingereichten Aufnahmen werden prämiert und in einer Ausstellung gezeigt.

1984 Werner Müller, als nebenberuflicher pädagogischer Leiter und Annemarie Brandes als Geschäftsführerin ( „Frau Volkshochschule“), geben der vhs eine neue formale und inhaltliche Gestalt. Mit ca, 40 Stunden Einsatz pro Woche werden das Angebot systematisch erweitert, neue, ideenreiche Lehrkräfte gewonnen und betreut, das Programm-Heft konzipiert und geschrieben, die Öffentlichkeitsarbeit betrieben und sämtliche Verwaltungsvorgänge soweit möglich rationalisiert (noch ohne Computer).

Der Vorstand besteht aus Valerian Brandes (1. Vorsitzender), Fritz Wauthier (2. Vorsitzender), Martin Anders (Schriftführer) Johann Müller (Schatzmeister). Beisitzer sind: Dr. Ernst Emrich, Elisbaeth Geuder, Martin Müller und Wolfgang Richter.Im Kuratorium sind tätig: Franz Nachtmann, Reg.-Direktor - Vorsitzender) - Heinrich Will, 1. Bgm. Gilching – Hans-Thomas Mörtl, 1. Bgm. Weßling – Hermann Dorbath, 1. Bgm. Wörthsee – Franz Pupeter, 1. Bgm. Inning – Josef Schinnagl, kath. Pfarrer in Gilching – Dolf Krist, Stud.-Dir Gymnasium Gilching – Max Müller, Rektor der Hauptschule Gilching - Reinhold Nebel, Rektor Grundschule Gilching.

26.6. Nachdem Werner Müller ausscheidet und Annemarie Brandes mit der Arbeit überlastet ist, wird Eva-Maria Hackstein pädagogische Mitarbeiterin (zunächst für die Außenstellen). Eine zusätzliche Aushilfskraft ist kurzzeitig Marianne Weber (März-August).Die Computerära in der vhs beginnt. 1980 war bereits ein Kleincomputer angeschafft worden. Nun werden pro Semester 2-3 EDV-Kurse angeboten. Es ist die hohe Zeit der praktisch-musischen Kurse an der vhs.

1977-1981

1977-1981

1977 Das Bildungsangebot ist sehr breit geworden. Die starke Konkurrenz der Massenmedien, die rasante naturwissenschaftlich-technische Revolution (insbesondere das aufkommende Informationszeitalter), die beginnende Freizeitgesellschaft und den Umbruch in der Familienstruktur führt zu einem veränderten Bildungsbedarf ebenso, wie zu einer stetigen Abnahme des ehernamtlichen Engagements der Mitglieder und Lehrkräfte. Zwar wächst die Zahl der Teilnehmer, aber die Bildungsmotivationen verschieben sich: Exotisches verdrängt heimatlich Gewohntes, Geselligkeit und Familie weichen der einzelnen Sinnsuche, Gesundheit und Fitness gewinnen an Bedeutung. Noch kann eine ehrenamtliche Organisation der vhs gewährleistet werden, aber man beginnt bereits über hauptamtliche Kräfte nachzudenken.

In den kommenden Jahren führt die vhs Studienfahrten und größere Studienreisen durch. Die Nachfrage ist groß, der verwaltungs-technische Aufwand ebenso. Immer wieder zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den steigenden Ansprüchen der Teilnehmer an Qualität und Perfektion der Reisen, sowie den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, die von der ehrenamtlich arbeitenden vhs Geschäftsführung geschaffen werden können.

1979 Die Paten- und Partnerschaft mit der vhs Urania Ultental (St. Walburg) besteht seit 20 Jahren. Die vhs erkennt, dass eine ehrenamtliche Geschäftsführung in den nächsten Jahren nicht mehr möglich sein wird. Eine etwaige Kommunalisierung wird diskutiert, jedoch von vhs und politischer Seite abgelehnt.

1980 25.10. Die vhs feiert ihr 30jähriges Bestehen im Freizeitheim in Geisenbrunn. Thema des Festabends: „Erwachsenenbildung – was ist das?“ Am 11./12.10. findet im Pfarrsaal von St. Sebastian eine Ausstellung handwerklicher Kurse statt. Fritz Wauthier ist 2. Vorsitzender (7.11.) Kassenprüfer sind Dr. Metz und R. Stephan.Man schafft für Lehrzwecke einen PC an.

1981 1.1. Alfons Zimmer tritt nach 20 Jahren Tätigkeit als Geschäftsführer zurück. Er bleibt aber noch bis zum 31.3. als Berater tätig. Werner Müller, Oberstudienrat für Latein und Deutsch am Gymnasium Gilching, wird pädagogischer Leiter und übernimmt auch das Amt des Geschäftsführers. Unter der pädagogischen Leitung von Werner Müller befindet sich die vhs im Aufwind. Ein ungemein reichhaltiges Programm-Angebot bei gleichzeitiger straffer Verwaltungsregie und einer beginnenden technischen Rationalisierung prägt die Arbeit der vhs. Allerdings erhöht sich auch der Arbeitseinsatz. Werner Müller zur Seite steht Annemarie Brandes tätig. Sie hat schon seit 1979 mitgearbeitet. Mittlerweile haben 160 Mitglieder zur vhs gefunden. Die bisherige Aufteilung in Trimester wird auf Semester umgestellt. Ein neu angeschaffter Brennofen, Webrahmen und neue Nähmaschinen verbessern die Ausstattung im musischen Bereich.Der Filmkreis unter Leitung von Christoph Hahn kann nach der Spende eines Filmschneidegerätes nunmehr das reichlich vorhandene Material sachgerecht bearbeiten. Auch die Spiel- und Theatergruppe der vhs (Leitung Oliver Kübrich) tritt seit einigen Jahren mit Stücken in der Öffentlichkeit auf.

25./26.7. Die Teilnehmerinnen der Dirndlnähkurse (Leitung Elisabeth Geuder) stellen ihre neueste Kollektion vor.

Es gibt kaum nutzbare Unterrichts- und Büroräume für die vhs. Die sich abzeichnenden Finanznöte der Gemeinden werfen ein Licht auf die ungesicherte Existenz der vhs.. Und man sucht nach einem Geschäftsführer „... einer unverheirateten Person, die motiviert und unausgefüllt ist ...“

1974-1976

1974-1976

1977 Das Bildungsangebot ist sehr breit geworden. Die starke Konkurrenz der Massenmedien, die rasante naturwissenschaftlich-technische Revolution (insbesondere das aufkommende Informationszeitalter), die beginnende Freizeitgesellschaft und den Umbruch in der Familienstruktur führt zu einem veränderten Bildungsbedarf ebenso, wie zu einer stetigen Abnahme des ehernamtlichen Engagements der Mitglieder und Lehrkräfte. Zwar wächst die Zahl der Teilnehmer, aber die Bildungsmotivationen verschieben sich: Exotisches verdrängt heimatlich Gewohntes, Geselligkeit und Familie weichen der einzelnen Sinnsuche, Gesundheit und Fitness gewinnen an Bedeutung. Noch kann eine ehrenamtliche Organisation der vhs gewährleistet werden, aber man beginnt bereits über hauptamtliche Kräfte nachzudenken.

In den kommenden Jahren führt die vhs Studienfahrten und größere Studienreisen durch. Die Nachfrage ist groß, der verwaltungs-technische Aufwand ebenso. Immer wieder zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den steigenden Ansprüchen der Teilnehmer an Qualität und Perfektion der Reisen, sowie den rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, die von der ehrenamtlich arbeitenden vhs Geschäftsführung geschaffen werden können.

1979 Die Paten- und Partnerschaft mit der vhs Urania Ultental (St. Walburg) besteht seit 20 Jahren. Die vhs erkennt, dass eine ehrenamtliche Geschäftsführung in den nächsten Jahren nicht mehr möglich sein wird. Eine etwaige Kommunalisierung wird diskutiert, jedoch von vhs und politischer Seite abgelehnt.

1980 25.10. Die vhs feiert ihr 30jähriges Bestehen im Freizeitheim in Geisenbrunn. Thema des Festabends: „Erwachsenenbildung – was ist das?“ Am 11./12.10. findet im Pfarrsaal von St. Sebastian eine Ausstellung handwerklicher Kurse statt. Fritz Wauthier ist 2. Vorsitzender (7.11.) Kassenprüfer sind Dr. Metz und R. Stephan.Man schafft für Lehrzwecke einen PC an.

1981 1.1. Alfons Zimmer tritt nach 20 Jahren Tätigkeit als Geschäftsführer zurück. Er bleibt aber noch bis zum 31.3. als Berater tätig. Werner Müller, Oberstudienrat für Latein und Deutsch am Gymnasium Gilching, wird pädagogischer Leiter und übernimmt auch das Amt des Geschäftsführers. Unter der pädagogischen Leitung von Werner Müller befindet sich die vhs im Aufwind. Ein ungemein reichhaltiges Programm-Angebot bei gleichzeitiger straffer Verwaltungsregie und einer beginnenden technischen Rationalisierung prägt die Arbeit der vhs. Allerdings erhöht sich auch der Arbeitseinsatz. Werner Müller zur Seite steht Annemarie Brandes tätig. Sie hat schon seit 1979 mitgearbeitet. Mittlerweile haben 160 Mitglieder zur vhs gefunden. Die bisherige Aufteilung in Trimester wird auf Semester umgestellt. Ein neu angeschaffter Brennofen, Webrahmen und neue Nähmaschinen verbessern die Ausstattung im musischen Bereich.Der Filmkreis unter Leitung von Christoph Hahn kann nach der Spende eines Filmschneidegerätes nunmehr das reichlich vorhandene Material sachgerecht bearbeiten. Auch die Spiel- und Theatergruppe der vhs (Leitung Oliver Kübrich) tritt seit einigen Jahren mit Stücken in der Öffentlichkeit auf.

25./26.7. Die Teilnehmerinnen der Dirndlnähkurse (Leitung Elisabeth Geuder) stellen ihre neueste Kollektion vor.

Es gibt kaum nutzbare Unterrichts- und Büroräume für die vhs. Die sich abzeichnenden Finanznöte der Gemeinden werfen ein Licht auf die ungesicherte Existenz der vhs.. Und man sucht nach einem Geschäftsführer „... einer unverheirateten Person, die motiviert und unausgefüllt ist ...“

1967-1973

1967-1973

1967 25.4. Georg Fuchs (1. Vorsitzender seit 1958, Geschäftsführer seit 1953) tritt zurück. Es wird ein neuer Vorstand gewählt: Alfons Zimmer (1. Vorsitzender), Hans Gradischnig (2. Vorsitzender), Reinhard Stefan (Schatzmeister), Martin Anders (Schriftführer). Beisitzer: Willi Griesheimer, Hauptmann, Karl Kusidlo und Dr. Ludiwg Bergschneider.Georg Fuchs wird zum Ehrenmitglied ernannt.Ursula Fanger übernimmt es die vhs-Theatergemeinde zu organisieren.

1968 9.2. Die vhs übergibt eine Heimatgeschichte in fünfzehn 1200 Jahre umfassenden, ledergebundenen Bänden an die Gemeinde Gilching. Horst Streichhahn hat sich bei der Zusammenstellung der Dokumentation sehr verdient gemacht.

1969 13.5. Franz Nachtmann wird Vorsitzender des Kuratoriums.

1970 Die Außenstelle Inning muss wegen der ungünstigen Verbindung aufgegeben werden. Neben Weßling wird nun auch Wörthsee Trägergemeinde der vhs. Das Programm der vhs ist bestimmt von den Fragen der Zeit und vom damaligen Bildungsbedarf: Deutschkurse für Gastarbeiter - Vorbereitungskurse für das Begabtenabitur werden angeboten - Die Ost-West-Auseinandersetzung - Atomphysik - Luft- und Raumfahrt - Reisen - Volksmusik- und Volkstanz-Abende- Musische Veranstaltungen; Die Werbung und Öffentlichkeitsarbeit soll verstärkt werden. Es bestehen sehr gute Kontakte zur DFVLR (heuet DLR) in Oberpfaffenhofen und zu Dornier. Hans Gradischnig ist als Vertreter der vhs bei der „Reise guten Willens“ der Apollo-15-Mannschaft in der DFVLR Oberpfaffenhofen eingeladen (9.11.1971).Die vhs verzichtet darauf ihr 20jähriges Jubiläum zu feiern.Die vhs darf, nach Fertigstellung der Mehrzweckhalle in Gilching, dort eigene Geschäftsräume beziehen. Zuvor hat sie ein „Untermieterdasein“ in gemeindlichen Keller- und Dachräumen oder in Privatwohnungen gefristet. 25.6. Der Ehrenvorsitzende Georg Fuchs stirbt.

1971 24.-26.9. Besuch bei der Südtiroler vhs von St. Walburg im Ultental. Der von der vhs gedrehte Heimatfilm „Der Gilchinger Bilderbogen“ feiert Premiere.

1972 29.1. Die vhs in ihrer „Kiltrahinga-Faschings-Zunft“ richtet als Schirmherr einen großen Maskenball aus. Im Frühjahr: Erstmalig wird ein Kurs über Elektronische Datenverarbeitung angeboten.25.2. Die vhs gibt sich eine neue Satzung.

1961-1966

1961-1966

Die folgenden Jahre über organisiert die vhs Konzerte und Faschingsbälle mit Elferrat und Prinzengarde beim „Oberen Wirt“ (Anregung von Martin Anders; verantwortlich unter anderen H. Gradischnig, J. Streichhahn). Die vhs beteiligt sich auch am „Gilchinger Gaudiwurm“.

1962 Dr. Ludwig Bergschneider wird zum 2. Vorsitzenden gewählt an Stelle von Heinrich Kischkat. Günther Wolfgang übernimmt das Amt des Schriftführers. Beisitzer sind Hans Gradischnig, Josef Lindemann, Elisabeth Reimer und Alois Schwertschlager.

1963 Sommer: Es findet eine große Leistungsschau der vhs statt - Titel „Dich ruft die Volkshochschule“.

1964 Februar: Für Dr. Ludwig Bergschneider wird Hans Gradischnig zum 2. Vorsitzenden gewählt. Josephine Streichhahn kommt als Beisitzerin dazu. Die Nebenstelle Weßling muss bis auf weiteres aufgelöst werden, da keine geeigneter Raum für den Unterricht zu finden ist. Der Mitgliedsbeitrag wird von bisher 4,- DM auf 5,- DM erhöht.

1965 Die vhs feiert 15 Jahre ihres Bestehens. Die von der vhs angeregte Gemeindebücherei wird in zwei Räumen der neuen Schule am Rathaus eröffnet. Die vhs schafft mit ihrer Bibliothek den Grundstock dafür. Die vhs begründet eine Paten- und Partnerschaft mit dem Südtiroler Volksbildungswerk Urania-Ulten von St. Walburg im Ultental. Der Filmkreis (Hans Gradischnig, Rudolf Schicht, Franz Nachtmann) bildet sich. Man beabsichtigt in Zusammenarbeit mit der gemeinde einen Heimatfilm „Gilchinger Bilderbogen“ zu drehen. Die vhs hat Großes vor: In Gilching soll auf dem Ölberg eine „Satelliten-Peilstation Gilching“ errichtet werden. Der Arbeitskreis „Die Welt in der wir leben“ (Hans Gradischnig) hat in zweijähriger Arbeit die Vorbereitungen dazu abgeschlossen. Die Gemeinde Gilching stellt ein Grundstück zu Verfügung. Das darauf zu errichtende Gebäude soll neben Arbeitsplätzen für Wissenschaftler auch der vhs zusammen mit einer Sternwarte ein Heim bieten. Das Unternehmen steht unter der Leitung von Prof. Paetzold, Köln. Die Universität München. Prof. Kneisl berät die Beteiligten. Der Deutsche Wissenschaftsrat und das Bundesministerium für Wissenschaft sind daran beteiligt.

1966 Elisabeth Reimer und Alois Schwertschlager sind nicht mehr als Beisitzer tätig. In das Kuratorium werden Bgm. Karl Haug, Weßling und Reinhard Bader, Weßling aufgenommen. H. Porkert scheidet aus. Josef Lindemann und Josephine Streichhahn scheiden aus und werden zu Beisitzern.Der Arbeitskreis „Heimatbuch“ (Max Schinner) verstärkt seine Tätigkeit

1960

1960

1.9.1960 10jähriges Bestehen der vhs Gilching-Argelsried. Man feiert im Rathaus-Saal der Gemeinde und gibt eine Gedenkschrift heraus.Es gibt folgende Arbeitskreise:Arbeitskreis „Form und Farbe – Ethik und Ästhetik (Jules Werson), · Naturwissenschaftlicher Arbeitskreis „Die Welt, in der wir leben“ (Hans Gradischnig). Man beschäftigt sich mit Weltraumfahrt, Umwelt und Naturschutz, Astrophysik und Atommedizin; Wunschtraum ist ein Fernrohr und (irgendwann) eine Sternwarte auf einem vhs-Gebäude.Kontakte mit der DVFLR und Dornier werden geknüpft. Arbeitskreis „Musikpflege (Lebendiges Musizieren)“ (Max Schinner); Arbeitskreis „Heimatbuch (Heimatchronik, Heimatfilm)“ (Max Schinner, Georg Fuchs). Man sammelt Dokumente zur Ortsgeschichte, eine Ortschronik und ein Heimatfilm sollen erstellt werden.Film, Rundfunk, Fernsehen (Georg Fuchs). Man möchte die Wahrnehmung von Sendungen schärfen. Die Ergebnisse auswerten, beurteilen und an die Leitungen von Rundfunk und Fernsehen schicken. Auch die Technik dieser Medien wird behandelt.Politische Bildung, Volksbücherei – Ziel ist es, eine Gemeindebücherei für Gilching zu schaffen, Eltern und Großeltern (später Mengenlehre und Erziehung); Großeltern sollen das „Älterwerden“ lernen.Man will Eltern und Großeltern eine Hilfestellung bei der Erziehung der Kinder (und Enkelkinder) geben.Zusammenarbeit mit dem Singkreis (Heinrich Kischkat); Selbstnähen und Handarbeit; Filmabende („der wertvolle Film“); Theaterring der vhs (Georg Fuchs, später Ursula Fanger und Gerda Dambach)

1960 wird das Kuratorium verstärkt durch Oberlehrer H. Porkert, Weßling – Oberlehrer Rudolf Hauschild – Lehrer Max Schinner. Willy Schönauer scheidet aus.

1953-1954

1953-1954

21.12. 1953 Prof. Dr. Nikolaus Pfanner tritt zurück (Arbeitsüberlastung). Hermann Markl, Amtsgerichtsrat, Weßling folgt auf seine Stelle.Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Hermann Markl (1. Vorsitzender), Max Schinner, Lehrer in Gilching (2. Vorsitzender und Schriftführer), Alfons Zimmer (Schatzmeister) / Beisitzer: Alois Schwertschlager und Georg Fuchs. Kuratorium: Jules Werson (Vorsitzender) – Pfarrer Josef Hoch, Gilching – Vikar Richard Herold, Gilching – Bürgermeister Josef Bartl, Gilching – Bürgermeister Johann Dobmeier, Argelsried – Intendant a. D. Carl Theodor Wagner, Gilching – Rektor Alfons Zirnheld, Gilching – Hauptlehrer Otto Kopp, Argelsried – Prof. Dr. Nikolaus Pfanner, Argelsried – Lehrer Rudolf Schicht, Gilching – Dr. Hans Reisberger, Arzt, Gilching – Hermann Markl, Oberlandesgerichtsrat, Weßling – Rudolf Frenzel, Kreisvorsitzender des VdK, Argelsried – Sophie Friedl, St. Gilgen 21 – Franz Leichter, Neu-Gilching – Oskar Prötzig, Neu-Gilching – Josephine Streichhahn, Gilching – Willy Schönauer, Neu-Gilching – Werner Weigand, Neu-Gilching.

Die vhs wird großzügig unterstützt durch den Leiter der Militärregierung Resident-Officer Midzor und Dr. Baudrexl, 1. Vorsitzende des Bayerischen Landesverbandes für freie Volksbildung. Arbeitskreis zu Kunst und Kultur im Hause des Kunstmalers und Bildhauers Jules Werson; Arbeitskreis „Arbeit und Leben

1951-1952

1951-1952

27.2. Ein „Verein zur Förderung der Volkshochschule Gilching“ (später Volkshochschule Gilching-Argelsried e.V.) wird gegründet.

Feb. 1951 Max Schinner tritt als Leiter der vhs zurück. Er war der Ansicht, dass eine doppelt besetzte Leitung nicht gut für die Entwicklung der Einrichtung ist.

24.4. 1951 Beitritt zum Bayerischen Landesverband für freie Volksbildung (später Bayersicher Volkshochschulverband)

28.6. 1951 Das Kuratorium gibt sich eine Geschäftsordnung; Im Sommersemester 1951 werden 17 Kurse, 5 Vorträge und eine Sonderveranstaltung angeboten; Das Büro der vhs befindet sich in der neuen Schule in Gilching; Die vhs richtet eine Bücherei ein. Ausleihgebühr pro Buch: 0,10 DM; Vorstand: Rudolf Schicht (1. Vorsitzender), Otto Kopp (2. Vorsitzender), Alfons Zimmer (Schatzmeister); Kuratorium (und Beirat): Bgm. Josef Bartl, Gilching (Vorsitzender), Jules Werson (Bildhauer), Josef Lindemann (Kolpingjugend), Werner Weigand (TSV Gilching-Argelsried), Rudolf Frenzel (Kreisvorstand des VdK); 30 % aller Hörer sind erwerbslos oder Jugendliche mit geringen finanziellen Möglichkeiten; Arbeitsgemeinschaft „Philosophie“

15.10.1951 Rudolf Schicht tritt als 1. Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen zurück. Am 20.10. wird Stud.-Prof. a.D. Dr. Nikolaus Pfanner sein Nachfolger. Ein Werbeausschuss wird gegründet.

1952 Förderung der vhs-Arbeit durch Darlehen und Zuschüsse der bayerischen Staatsregierung und Maßnahmen des Bayrischen Landesverbandes für freie Volksbildung.

1950: Die Geburtstunde der vhs

1950

Gilching gründet eine Volkshochschule
Am 14.9.1950 findet um 20.30 Uhr im Kinosaal Gilching-Argelsried die feierliche Eröffnung der Volkshochschule Gilching statt. Gründer sind Rudolf Schicht und Max Schinner.

Leiter:
Rudolf Schicht, Max Schinner
Kuratorium:
Josef Bartl (Vorsitzender), Bgm. Gilching
Jules Werson (Bildhauer)
Josef Lindemann (Kolpingjugend)
Werner Weigand (TSV Gilching-Argelsried)
Rudolf Fränzel (Kreisvorstand des Vdk)
301 Teilnehmer in 12 Kursen

Bau des Bildungszentrums der vhs Gilching

Bau der Volkssternwarte der vhs

Geschäftszeiten

Mo u. Do: 17:00-19:30
Mi  u. Fr:   08.30-11.30
Tel: 08105-77950
Fax: 08105-779577

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Partielle Mondfinsternis am 7.8.-2017, 20.56 MESZ

Partielle Mondfinsternis am 7.8.-2017, 20.56 MESZ

mit großen Newton Teleskop (50 cm, 1:3,5) der Volkssternwarte der vhs, ASI 1071 CMOS Farbkamera, 28,4 mm Diagonale, 16 MP, 0,05 s Belichtungszeit.

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